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Passagierjet beim Start

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

In den Flieger steigen und guten Gewissens abheben? Ein finanzieller Beitrag zur Kompensation des CO2-Ausstosses kann da helfen. Aber in der Branche wurde getrickst. Im Auge des Sturmes: eine Schweizer Firma.

Beste Grüsse aus Bern

Zerbombte Wohnhäuser im Gazastreifen
Mohammed Saber/Keystone

Sieben Schweizer Bürger:innen haben den Gazastreifen heute verlassen können.

Dies gab der Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis bekannt.

Die sieben Personen halten sich nun in Ägypten auf. Über die Hintergründe der Verhandlungen, die zur Ausreise der Gruppe über den Grenzübergang Rafah geschah, wurde nichts bekannt.

Gleichzeitig konnten auch 400 Bürger:innen aus den USA das Gebiet verlassen. Derweil gingen die Angriffe der israelischen Armee gegen Ziele im Gazastreifen letzte Nacht weiter.

Kampfeinsätze gab es auch im Grenzgebiet zum Libanon sowie im Westjordanland.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin May Elmahdi Lichtsteiner

Hat Sie der Wokeismus zum Parteiwechsel bewegt – und warum?

In einer Nachwahlbefragung war «Wokismus» der am häufigsten genannte Grund für einen Parteiwechsel. Sind Sie auch genervt?

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Passagierjet beim Start
Keystone SDA

Erst das erleichterte Gewissen, jetzt die Ernüchterung: Die Schweizer Firma South Pole gesteht ein, dass ihre Versprechen zu Klimakompensation zu gross waren.

Hier fliegen, anderswo auf dem Planeten beitragen, dass dort Bäume das klimaschädigende CO2 aus der Luft filtern: Dies ist das Geschäftsmodell der Firmen, die mit freiwilligen Kompensationen des verursachten CO2-Fussabdrucks handeln.

In der Branche hat das Schweizer Unternehmen South Pole mit grosser Kelle angerichtet. Nach harter Kritik muss es nun zurückbuchstabieren: South Pole zieht sich aus dem Vorzeigeprojekt in Simbabwe zurück.

Ein Team von Investigativjournalist:innen, darunter auch Kolleg:innen von SRF, hat nun Kritik erhärtet, dass South Pole die «Klimareinigungs»-Wirkung zu optimistisch verkauft hat.

Das Management gibt die bittere Pille umgehend weiter: Knapp 250 der total 1200 Mitarbeitenden verlieren die Stelle.

Frauen in einem Betrieb beim Bügeln von Wäsche
Keystone

Die Schweiz ist ein einig Volk von Chrampfer:innen. Kommt jetzt aber die Viertagewoche?

Zugegeben, in der Türkei, Serbien und Montenegro arbeiten die Menschen noch länger. Aber alle anderen Länder Europas liegen unter dem Schweizer Schnitt von 41,8 Arbeitsstunden pro Woche.

Die Viertagewoche ist ein Modell, dass Vorteile verspricht: Mehr Freizeit und mehr Menschen, die eine Arbeit haben.

In einer Firma im Berner Oberland ist die Viertagewoche testmässige Realität: «Ich fühle mich viel fitter im Kopf», sagt Patrick Zbinden von der SH Elektro Telematik in Spiez.

Der Grund für das Experiment war aber viel profaner: die Spiezer hatten – wie viele andere Firmen – Mühe, Personal zu finden.

In Island ist die 35-Stundenwoche seit 2021 Realität, bei vollem Lohn notabene. Bürgerliche dagegen wollen die Arbeitszeit erhöhen statt zu senken.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Tomoko Muth

Wie attraktiv ist Bankier:in als Beruf?

Ist der Beruf des Bankers, der Bankerin in Ihrem Land ein Traum-Job? Wollten Sie jemals Bankier:in werden? Diskutieren Sie mit!

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Mädchen und Buben in Tracht und mit kleinen Glocken
Keystone / Mayk Wendt

Zum Schluss noch ein Potpourri an leichten bis kuriosen Themen. Es geht um Kuhglocken, Weihnachtsbeleuchtung, Studentenverbindungen.

In der Berner Gemeinde Aarwangen gibt’s Zoff: Zwei neu zugezogene Paare verlangten von der Gemeinde ein Verbot der Kuhglocken – sie fühlten sich vom Gebimmel der Weidetiere gestört.

Doch oha, sie hatten die Rechnung ohne die eingesessene Bevölkerung gemacht – und deren Sinn für gelebte Demokratie. Mehr in unserem Bericht:

«Strommangellage»: Im letzten Winter brannten die Weihnachtsbeleuchtungen auf Sparflamme, wenn überhaupt.

Jetzt geben einige Städte leise Entwarnung: In Zürich brennen die Lichtlein länger. Aber nicht am Morgen. Und in Bern heissts um 23 Uhr Lichterlöschen. Das gilt auch für die Feiertage.

Die Geschlechterfrage erreicht jetzt nicht nur die Volksbräuche, sondern auch die Studentenverbindungen und selbst die Jasskarten. Mädchen und Frauen respektive deren Abbildungen «knacken» Bereiche, aus denen sie bisher verbannt waren. Wie finden Sie diese Modernisierung von alten oder gar uralten Traditionen? Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung:

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