The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Debatten
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast
altes gemälde mit zwei Frauen, die auf einem Sessel schlafen

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Wahr oder falsch? In der Schweiz trieben Skrupellose einen lukrativen, grenzüberschreitenden Handel mit unehelichen Neugeborenen und "Findelkindern". Wahr! Lesen Sie die erschütternde Recherche von Janine Schneider.

Beste Grüsse aus Bern

Altes Gemälde mit Reisenden, die im Winter über den Gotthardpass reisen
PDM 1.0 DEED

Das ist schlicht unglaublich: Der vielbesungene Gotthardpass, diese Urkoordinate der Schweizer Freiheit, war auch Route für einen einträglichen Handel mit Säuglingen.

Im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung in der Schweiz stark. Aber es gab noch keine Waisenhäuser. Und keine effizienten Verhütungsmittel.

Mägde und Dienstmädchen wurden von ihren Herren oft auch sexuell missbraucht. Ein Kind aber war für eine unverheiratete Frau das grösste soziale Schandmal.

Profitgierige Menschen machten sich die traurigen Schicksale zunutze: Gegen horrende Summen transportierten sie die Neugeborenen auf der Gotthardroute nach Mailand und Como.

Das skrupellose Treiben von «Kindermäcklern» mit den Fachbegriffen «Kindsverkäuferei» oder «Kindervertragen» erregte Aufsehen in Europa. Denn nicht alle Säuglinge überlebten den Transport über die Alpen.

Ein erstes Verbot war da, um ignoriert zu werden. Erst die ersten Waisenhäuser nach Gründung des Bundesstaats brachten diesen fürchterlichen, oft tödlichen Menschenhandel zum Erliegen.

Grafik mit einem lachenden Mann und einem Wellenreiter im Hintergrund
Illustration: Helen James / SWI swissinfo.ch

Er arbeitet im Silicon Valley. Privat leben er und seine Familie aber eine Lowtech-Philosophie: Claude Zellweger.

Bei Google, einem der Big Five der digitalen Weltriesen, designt der gebürtige Luzerner an der Zukunft. Genauer: an Augmented Reality und Pixel-Handys.

«Technologie spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie wir spielen, lernen und kommunizieren,» beschreibt Zellweger die Hightech-Faszination.

Doch Überraschung: «In meinen 26 Jahren in Kalifornien hatte ich nie einen Fernseher, und meine Kinder spielen keine Videospiele – oder nur sehr selten.» Er sei das Gegenteil eines Nerds.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Igor Petrov

Wie bewältigen Sie die steigenden Lebenskosten?

Das Leben wird teurer. Wie ist die Situation in Ihrem Wohnland? Haben Sie Tipps, um Ausgaben zu sparen? Erzählen Sie uns Ihre Erfahrungen!

3 Likes
11 Kommentare
Diskussion anzeigen
Vier Männer und eine Frau, die alle die Hände aufeinander halten und in die Kamera lachen
X / Guy Parmelin

Vom WEF direkt nach Mumbai: Die Schweiz und Indien haben sich am Wochenende auf ein Freihandelsabkommen geeinigt.

16 zähe Jahre dauerten die Verhandlungen. Nun der Durchbruch: Nach erfolgreichen Gesprächen am Weltwirtschaftsforum letzte Woche in Davos traf für den Schweizer Wirtschaftsminister Guy Parmelin die kurzfristige, aber dringende Einladung aus Indien ein.

Die Einigung von Parmelin und seinem indischen Amtskollegen könnte den Beginn einer neuen Handelsära einläuten zwischen der kleinen, aber sehr exportstarken Schweiz und dem riesigen Indien, dem mit 1,4 Milliarden Menschen bevölkerungsreichsten Land der Erde.

Mit dem Erfolg war Bern schneller als Brüssel: Auch die EU strebt mit dem Riesenreich und seinem Riesenmarkt einen Freihandel an.

Soldat, der im winterlichen Davos von einem Dach aus die WEF-teilnehmenden bewacht
Keystone

Wir fragten: Ist das WEF nur ein grosses Theaterstück? Sie antworteten: «Das WEF ist ungeeignet, Zukunftslösungen zu entwickeln.»

«dialog» heisst die Plattform der SRG, auf der die Menschen in der und ausserhalb der Schweiz in den Landessprachen und auf Englisch diskutieren können.

Die Haltung zum Weltwirtschaftsforum, das letzte Woche in Davos stattfand, ist einigermassen klar: Zwei von drei «dialog»-Nutzerinnen und -Nutzern finden, dass das Weltwirtschaftsforum den Aufwand nicht wert sei.

Die Vergangenheit zeige, dass am WEF niemals Problemlösungen entwickelt würden, schreibt beispielsweise User «Jupi Marser». «Es ist ein Treffen der Profitmaximierer und deren Helfershelfer, sinnvolle Wege können nur zusammen mit allen Menschen gefunden werden.»

Dabei könnten die WEF-Teilnehmenden laut User «Jean-Luc Là» mit ihrer Macht schnell das Wohl der Menschheit erhöhen. «Wenn sie Veränderungen wollen, würden sie Steuerparadiese, Jets und Vetternwirtschaft abschaffen… Aber das: niemals!»

Meistgelesen
Schweizer Diaspora

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft