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design der banknoten, die den wettbewerb der nationalbank gewonnen haben

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Die Wolken lichten sich für Swissinfo: Nach dem Ständerat hat es heute auch der Nationalrat abgelehnt, die Finanzierung des Mediums zu kürzen, das Sie gerade lesen.

Ebenfalls zum Thema Geld: Wir wissen nun, wie die neuen Schweizer Banknoten aussehen werden. Allerdings geht es noch mehrere Jahre, bis man sie ins Portemonnaie stecken kann.

Ich wünsche Ihnen eine gute Lektüre!

weinberge über dem genfersee
Die berühmten Weinberge des Lavaux am Ufer des Genfersees. Keystone / Jean-Christophe Bott

Gemischte Gefühle im Schweizer Weinbau: Einerseits kündigt sich die Ernte 2025 als «aussergewöhnlich» an. Andererseits lassen sich Schweizer Weine nur schwer verkaufen, was Winzer:innen dazu zwingt, Rebstöcke zu roden.

Das günstige Wetter im vergangenen Jahr ermöglichte es den Schweizer Winzer:innen, 82 Millionen Liter Wein zu produzieren, was einem Anstieg von 9,3% gegenüber 2024 entspricht. Besonders deutlich ist der Zuwachs in der Deutschschweiz (+32%), die 13,7 Millionen Liter erreicht. In der Westschweiz ist der Anstieg moderater (+6,3%), doch die Region bleibt mit 64,4 Millionen Litern mit Abstand die wichtigste des Landes. Nur die italienische Schweiz verzeichnet einen Rückgang (-8,1%) aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse während der Blüte und Schäden durch den Japankäfer.

Neben der Quantität stimmt auch die Qualität. «Die Weine des Jahrgangs 2025, die sich derzeit in der Reifungsphase befinden, zeichnen sich durch eine besonders bemerkenswerte Qualität aus», stellt das Bundesamt für Landwirtschaft in einer Mitteilung fest.

Die Branche steht jedoch weiterhin unter Druck. «Hohe Produktionskosten, ein Rückgang der Verkäufe und erhebliche Lagerbestände gefährden die Rentabilität gewisser Betriebe», stellt das Bundesamt fest. Eine mögliche Lösung besteht insbesondere in einer Verringerung der Produktion, etwa durch die freiwillige Rodung von Rebstöcken – eine Massnahme, die vom Bund und den Kantonen unterstützt wird. Ein Zehntel der Flächen der drei wichtigsten Weinbaukantone (Wallis, Waadt und Genf) könnte so in den nächsten zwei Jahren verschwinden.

plakat zur petition gegen die kürzung des bundesbeitrags an das auslandmandat der srg
Eine Petition mit mehr als 17’000 Unterschriften wurde dem Parlament für den Erhalt des internationalen Angebots der SRG übergeben. Keystone / Peter Schneider

Für Swissinfo gab es heute gute Nachrichten aus dem Bundeshaus. An diesem Mittwoch hat der Nationalrat mit 104 zu 84 Stimmen beschlossen, den Bundesbeitrag für das Auslandangebot der SRG nicht zu streichen. Im Dezember hatte bereits der Ständerat diese Massnahme, die Teil des Entlastungspakets 27 ist, abgelehnt.

Das Entlastungspaket sah vor, den jährlichen Beitrag von 19 Millionen Franken zu streichen, der zur Finanzierung des Auslandmandats der SRG dient. Diese Massnahme betraf nicht nur Swissinfo, das zur Hälfte aus dem Bundeshaushalt und zur Hälfte von der SRG finanziert wird, sondern auch tvsvizzera.it, TV5Monde und 3sat. Darüber hinaus hat der Nationalrat ebenfalls eine Kürzung der indirekten Presseförderung abgelehnt, welche die Zeitungsverteilung umfasst.

Im Dezember hatten die Mediengewerkschaft SSM und verschiedene Organisationen, darunter die Auslandschweizer-Organisation, dem Parlament eine Petition mit mehr als 17’000 Unterschriften eingereicht. Diese forderte die Parlamentarier:innen auf, die Kürzung abzulehnen, und betonte, dass «die Schweiz eine starke Stimme im Ausland braucht».

Die Debatte um die Finanzierung der öffentlichen Medien ist damit jedoch noch nicht abgeschlossen. An diesem Sonntag stimmt die Schweiz über die Volksinitiative «200 Franken sind genug!» ab, die vorschlägt, die Radio- und Fernsehabgabe für Haushalte von 335 auf 200 Franken pro Jahr zu senken und Unternehmen vollständig davon zu befreien. Gemäss der letzten Umfrage würde dieser Vorschlag mit 54% abgelehnt.

Unispital Zürich bei Nacht von aussen
Das Universitätsspital Zürich ist die beste medizinische Einrichtung der Schweiz und belegt weltweit den 9. Rang. Keystone / Michael Buholzer

Die Schweiz gehört zu den Ländern, in denen am meisten Geld für das Gesundheitswesen ausgegeben wird. Immerhin lässt sich sagen, dass das System leistungsfähig ist. Im neuesten Ranking der besten Spitäler der Welt, das vom amerikanischen Magazin Newsweek und dem Institut Statista veröffentlicht wurde, nimmt die Schweiz eine besonders starke Position ein.

Das Ranking «World’s Best Hospitals 2026» hat 2530 Spitäler in 32 Ländern bewertet. Es basiert hauptsächlich auf Empfehlungen von Gesundheitsfachleuten, Qualitäts- und Sicherheitsindikatoren sowie auf den Erfahrungsberichten von Patient:innen.

Drei nordamerikanische Spitäler belegen die Spitzenplätze: die Mayo Clinic in Rochester, gefolgt vom Toronto General Hospital und der Cleveland Clinic. Als bestes Schweizer Spital belegt das Universitätsspital Zürich den 9. Rang und bestätigt damit seinen Status als führender medizinischer Akteur dank der Qualität seiner Pflege, seiner Exzellenz in der klinischen Forschung und seiner Leistungen in der Patient:innensicherheit.

Die Universitätsspitäler Genf verzeichnen den spektakulärsten Fortschritt im Ranking und steigen vom 53. auf den 19. Platz weltweit auf. Insgesamt zeigen die 33 im Ranking berücksichtigten Schweizer Spitäler und Kliniken gute Ergebnisse mit relativ geringen Leistungsunterschieden, was ein sehr homogenes Qualitätsniveau in der Schweiz widerspiegelt.

Die Gewinner des wettbewerbs um das design der neuen banknoten
Die beiden Preisträger, Sébastien Fasel und Fabienne Kilchör, posieren vor ihrer Kreation bei der Präsentation der Wettbewerbsergebnisse. Keystone / Urs Flueeler

Die Schweizerische Nationalbank hat an diesem Mittwoch das Ergebnis ihres grossen Grafikwettbewerbs bekannt gegeben, mit dem das Designs der nächsten Notenserie bestimmt wird. Der Auftrag wurde der waadtländisch-bernischen Agentur Emphase erteilt, deren Projekt im Laufe eines mehrstufigen Bewertungsverfahrens unter mehr als 300 Vorschlägen die beste Punktzahl erhielt.

Die neue Banknotenserie steht unter dem Thema «Die Schweiz und ihre Höhenlagen». Laut der Schweizer Nationalbank (SNB) würdigt sie die einzigartige Topografie des Landes, vom Jura über das Mittelland bis zu den Alpen, und veranschaulicht dessen Vielfalt. Das Design ist jedoch noch nicht endgültig und kann weiterentwickelt werden. Die beiden Preisträger des Wettbewerbs, Fabienne Kilchör und Sébastien Fasel, müssen nun gemeinsam mit der SNB die Sicherheitselemente in das Design integrieren.

Die zukünftige Serie – die 10. Serie Schweizer Banknoten – wird frühestens Anfang der 2030er-Jahre in Umlauf gebracht. In der Zwischenzeit werden die zwölf Finalistenkonzepte im Forum der SNB in Zürich ausgestellt. So kann die Öffentlichkeit die zahlreichen Vorschläge entdecken, die diesen stark beachteten Wettbewerb geprägt haben.

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