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Zürich (awp/sda) - Nach einem kleinen Verlust zu Beginn des Jahres ist die Fluggesellschaft Swiss im zweiten Quartal in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Innerhalb des deutschen Lufthansa-Konzerns ist die Schweizer Airline weiterhin die Vorzeigetochter.
Der operative Halbjahresgewinn betrug 61 Mio CHF, wie die Swiss am Donnerstag mitteilte. Der Gewinn von 71 Mio CHF im zweiten Quartal, der auf den 10-Mio-Franken-Verlust des ersten Quartals folgte, lässt die Swiss nicht nur angesichts des mehrtägigen Betriebsunterbruchs aufgrund der Aschewolke gut dastehen.
Auch im Branchenvergleich glänzt das Ergebnis: So meldete beispielsweise Air France-KLM, im vergangenen Quartal weiterhin rote Zahlen eingeflogen zu haben. Und auch im Lufthansa-Konzern ist Swiss die einzige Tochter-Airline, die mit einem positiven operativen Ergebnis aufwarten kann.
Die von der Lufthansa letztes Jahr übernommene Austrian Airlines weist einen operativen Halbjahresverlust von 70 Millionen, die britische bmi einen von 93 Mio und die Billigflugtochter Germanwings einen von 39 Mio Euro aus. Die Lufthansa selbst hat trotz wieder schwarzen Zahlen im zweiten Quartal in den vergangenen sechs Monaten operativ rund 203 Mio EUR verloren.
Konzernweit resultiert daraus ein betriebliches Halbjahresminus von 171 Mio EUR. Vor einem Jahr wies der Lufthansa-Konzern noch ein kleines operatives Plus aus. Verbessert hat sich dagegen das Ergebnis unter dem Strich: Der Reinverlust sank im ersten Halbjahr 2010 gegenüber 2009 von 178 Mio auf 104 Mio EUR.
Profitiert haben die Swiss und der gesamte Lufthansa-Konzern einerseits vom wieder stark anziehenden Frachtgeschäft. Anderseits ist auch das Passagiergeschäft wieder besser gelaufen. Die Swiss schrieb in ihrem Communiqué von einer Belebung im Heimmarkt.
Gleichzeitig sei das Ergebnis durch den schwachen Euro und den teuren Treibstoff belastet worden. Der Umsatz der Swiss im ersten Halbjahr 2010 stieg gegenüber dem Vorjahr um 6% auf 2,245 Mrd CHF. Und dies obwohl die isländische Vulkanasche-Wolke das Unternehmen im April 20 Prozent an Umsatz kostete.
Stark gestiegen ist der Umsatz auch im Lufthansa-Konzern, der mit 12,63 Mrd EUR beinahe einen Viertel höher ausfiel als vor einem Jahr. Hauptsächlich ist dies allerdings auf die erstmalige Konsolidierung von Austrian Airlines und bmi zurückzuführen.
Der gute Geschäftsgang der Swiss führt auch dazu, dass die Fluggesellschaft für ein weiteres Wachstum ihre Flotte weiter ausbauen wird. Wie am Donnerstag bekannt wurde, werden 2011 zusätzlich eine Langstreckenmaschine des Typs Airbus 330 sowie zwei Airbus 320 für den Europa-Verkehr in Betrieb genommen.
Wie es bei der Swiss-Pressestelle auf Anfrage hiess, stammen die Flugzeuge aus einer Konzernbestellung der Lufthansa. Sie werden einerseits für den Ausbau der Verkehrsfrequenzen nach San Francisco, Bangkok und Dehli eingesetzt, welche künftig täglich angeflogen werden sollen. Anderseits soll die Swiss auch im Europaverkehr wachsen können.
ps

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