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HANNOVER (awp international) - Der drittgrösste deutsche Versicherungskonzern Talanx wird wegen der Schadenbelastung nach der Katastrophe in Japan sein Gewinnziel in diesem Jahr verfehlen. "Wir hatten für 2011 ein Konzernergebnis nach Steuern von 450 Millionen Euro geplant. Das ist jetzt nicht mehr erreichbar", sagte Talanx-Chef Herbert Haas der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe). Wegen der hohen Schäden ist Haas aber zugleich davon überzeugt, höhere Preise für den Versicherungsschutz im Markt durchsetzen zu können. Das werde sich auch positiv auf die Börsenpläne des Konzerns auswirken. "Es ist hilfreich für den geplanten Börsengang, wenn man den Investoren klar machen kann, dass sie nicht an den Verlusten teilnehmen müssen, aber am Aufschwung partizipieren."
Ein möglicher Börsengang ist bei Talanx schon seit Jahren im Gespräch. Bisher hiess es aber, es solle ein besseres Umfeld für die Versicherungswerte an der Börse abgewartet werden. Vor dem Super-Beben in Japan war der Gang aufs Parkett eventuell noch 2011 erwartet worden. Haas sagte nun, Talanx könnte nächstes Jahr an die Börse gehen. In diesem Jahr werde sicherlich nichts mehr daraus.
Um die Abhängigkeit vom Rückversicherungsgeschäft zu verringern - die Hannover Rück gehört zum Konzern - schaut sich Haas weiter nach Zukäufen im Erstversicherungsgeschäft um. Die Rückversicherer, die Risiken von Erstversicherern übernehmen, sind bei Naturkatastrophen weitaus stärker betroffen als die Erstversicherer. Aktuell verhandele Talanx über den Erwerb eines Lebensversicherers in der Türkei und den Kauf eines Schaden-Unfall-Versicherers in Mexiko. Den möglichen Kaufpreis für diese beiden Versicherer veranschlagte Haas auf 200 bis 300 Millionen Euro./emt/DP/edh

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