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Tarifverbund A-Welle erhöht die Preise um 3,6 Prozent

Keystone-SDA

Nach drei Jahren stabilen Preisen passt der Aargauer Tarifverbund A-Welle seine Tarife per 13. Dezember an. Die Preise steigen laut Verbund im Durchschnitt um 3,6 Prozent an. Als Grund wird die allgemeine Teuerung genannt.

(Keystone-SDA) Die Erhöhung des Tarife betreffe das gesamte Sortiment des Verbunds, teilte die A-Welle am Dienstag mit. Neben der Teuerung belaste insbesondere das «Entlastungspaket 27» des Bundes die Transportunternehmen. Durch die Aufhebung der Rückerstattung der Mineralölsteuer entstehen Mehrkosten von rund 80 Rappen pro Liter Diesel.

Für junge Fahrgäste sieht der Tarifverbund eine Schonfrist vor. Die Abonnement-Preise für Kinder und Jugendliche werden um 0,5 Prozent angehoben.

Dies sei eine bewusste Entscheidung, um die Mehrbelastung für Familien und Alleinerziehende gering zu halten und junge Menschen als Kunden des öffentlichen Verkehr zu halten, hiess es. Die Preise für Jugendabos waren seit Dezember 2017 stabil geblieben.

Ausbau des Angebots

Trotz der Kostensteigerungen hätten die Transport-Unternehmen in der A-Welle das Angebot zuletzt ausgebaut, insbesondere im Abend- und Wochenendverkehr, um den Freizeitbedürfnissen gerecht zu werden. Die detaillierten Preise für alle Tarife sollen im kommenden Frühling veröffentlicht werden.

Im Tarifverbund A-Welle sind neun Transportunternehmen in den Kantonen Aargau (ohne Bezirk Rheinfelden) und Solothurn (Region Olten-Gösgen-Gäu) zusammengeschlossen. Innerhalb des ganzen A-Welle Verbundgebiets gilt dasselbe einfache Tarifsystem.

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