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Tessin: Massiv weniger Smog wegen Corona-Massnahmen

Die Corona-Pandemie hat im Tessin im vergangenen Jahr zu deutlich besserer Luft geführt. KEYSTONE/KARL MATHIS sda-ats

(Keystone-SDA) Im Tessin haben die Stickoxid-Emissionen im vergangenen Jahr stark abgenommen. Insbesondere der Lockdown habe zu deutlich besserer Luft geführt, schreibt die Regierung am Donnerstag in einer Mitteilung. Dies, obwohl 2020 die Wetterlage oft Smog gefördert habe.

Die Stickoxid-Werte überschritten 2020 lediglich im direkt an der A2 situierten Camignolo den Grenzwert, wie die Regierung im Vorwort ihres umfangreichen Berichts zur Tessiner Luftqualität schreibt.

Etwas anders sieht es bei Ozon und Feinstaub aus. Anders als das Stickoxid, das zu 70 Prozent vom Strassenverkehr verursacht werde, stammten diese aus verschiedenen Quellen, hält die Regierung fest.

Demnach war die Ozonbelastung 2020 in Chiasso am höchsten, gefolgt von der Belastung in Mendrisio und Lugano. In allen drei Städten wurde der Grenzwert massiv überschritten.

Auch bei den Feinstaubbelastungen belegen Chiasso und Mendrisio die Spitzenplätze. Alle anderen Tessiner Gemeinden überschritten 2020 den Grenzwert nicht, wie der Bericht zeigt.

Insgesamt zieht die Tessiner Regierung in ihrem Communiqué eine positive Bilanz: 2020 sind zum dritten Mal in Folge neue Tiefstwerte für die Jahresmittelwerte von Stickoxid erreicht worden.

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