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BERLIN (awp international) - Die Nutzer dürften kaum etwas davon mitbekommen, aber am morgigen Mittwoch kommt die Zukunft des Internet auf den Prüfstand. Die IT-Branche plant einen eintägigen Testlauf für den neuen Internet-Standard IPv6. Ein Umstieg in nächster Zeit ist kaum zu vermeiden, weil im bisherigen System IPv4 die verfügbaren Internet-Adressen ausgehen. Deswegen wollen grosse Internet-Player wie Google , Facebook, Yahoo oder Cisco gemeinsam testen, ob ein weltweiter Betrieb mit dem neuen Standard reibungslos verlaufen kann.
Das Problem von IPv4 war von Anfang an, dass in den 70er Jahren ein Format gewählt wurde, dass maximal vier Milliarden IP-Adressen zuliess - Zahlen-Kombinationen, die jedes Gerät braucht, um im Internet ansteuerbar zu sein. Mit dem Siegeszug des Internet und zuletzt auch mit der Ausweitung der direkten elektronischen Internet-Kommunikation zwischen einzelnen Geräten und Sensoren wird dieser Rahmen Hoffnungslos zu klein. Bei IPv6 soll so etwas nicht mehr passieren: "Das neue Format stellt 340 Sextillionen Adressen bereit - das sind 600 Billiarden Adressen auf jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche", rechnete der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco am Dienstag vor.
Die beiden Internet-Standards sind nicht miteinander kompatibel. Deswegen wird der Betrieb am Mittwoch parallel laufen. "Der normale Verbraucher, der alle seine Geräte auf IPv4 eingestellt hat, der wird von dem Test nichts merken", erläuterte Prof. Christoph Meinel, der Vorsitzender des Deutschen IPv6-Rats und Leiter des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts ist. Durch den gemeinsamen Test könne leichter auffallen, wenn es Probleme mit den IPv6-Einstellungen gibt, die nicht nur einzelne Anbieter betreffen./so/DP/tw

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