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ESSEN (awp international) - Der grösste deutsche Stahlhersteller ThyssenKrupp will sich von zahlreichen Geschäftsbereichen trennen. "Die vom Vorstand beschlossene Fokussierung des Portfolios würde zusammen mit den bereits laufenden Desinvestitionen einen Umsatz von rund zehn Milliarden Euro auf Basis des vorangegangenen Geschäftsjahres und rund 35.000 Mitarbeiter betreffen", teilte der Dax-Konzern nach einer ausserordentlichen Vorstandssitzung am Donnerstagabend mit. Mit den Massnahmen will das Unternehmen die Nettofinanzschulden abbauen und sein Engagement in den Schwellenländern ausbauen.
ThyssenKrupp Waupaca, den Angaben zufolge Marktführer im Bereich Eisenguss in USA, soll im Rahmen eines Best-Owner-Konzepts veräussert werden, wie ThyssenKrupp weiter mitteilte. Das Unternehmen hat einen Umsatz von fast 900 Millionen und rund 3.000 Mitarbeiter. Zudem will sich ThyssenKrupp Tailored Blanks trennen. Mit einem Umsatz von rund 600 Millionen Euro und knapp 900 Mitarbeitern weltweit ist Tailored Blanks in der Karosserie- und Fahrzeugbau für die Automobilindustrie tätig.
Die Fahrwerk-Geschäfte der Bilstein-Gruppe und Presta Steering sollen laut ThyssenKrupp gebündelt werden. Mit der Zusammenführung entsteht demnach einer der weltweit grössten Chassis-Full-Service-Provider mit etwa 2,2 Milliarden Euro Umsatz und rund 6.500 Mitarbeitern. "Für die neue Gesellschaft sollen alle Optionen, insbesondere die Einbringung in eine strategische Partnerschaft geprüft werden", hiess es. Desweiteren sollen das klassische Federn- und Stabilisatoren-Geschäft sowie das brasilianische Automotive Systems Geschäft mit einem gemeinsamen Umsatz von knapp 700 Millionen Euro und mehr als 3.000 Mitarbeitern veräussert werden.
Darüber hinaus habe der Vorstand beschlossen, das Werkstoffgeschäft zu fokussieren und gleichzeitig die Weiterentwicklung von Stainless Global zu fördern. "Dafür sollen alle Optionen für eine Weiterführung der Geschäfte ausserhalb des Konzerns geprüft werden", hiess es in der Mitteilung. Mit der Trennung von ThyssenKrupp soll der europäische Markt- und Qualitätsführer im Edelstahlgeschäft eigenständig werden. Stainless soll die Möglichkeit erhalten, seine Wettbewerbsposition mit grösserer Flexibilität - auch mit Blick auf potenzielle strategische Partnerschaften - weiterzuentwickeln. Daneben entstehe mehr Spielraum für weitere strukturelle Verbesserungen und Kosteneinsparungen./tw

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