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Tipps für Autofahrer und Eltern zum Schulanfang

(Keystone-SDA) In vielen Kantonen beginnt in den nächsten Wochen wieder die Schule. TCS und VCS, die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) und die Polizei erinnern zum Schulanfang Automobilisten und Eltern an die Verhaltensregeln.

Im Jahr 2010 wurden in der Schweiz 180 Kinder zwischen 5 und 14 Jahren, die zu Fuss oder per Velo unterwegs waren, schwer verletzt oder getötet. Diese Altersgruppe ist somit eine der im Verkehr am stärksten gefährdeten.

Für die Entscheidung, die Strasse zu überqueren, benötigt ein Kind mehr Zeit als ein Erwachsener: bis zu 10 Sekunden. Auch seine Reaktionszeit ist langsamer. Wegen der geringen Körpergrösse ist zudem ihr Blickfeld enger. Und es besteht die Gefahr, dass die Autolenker kleine Kinder eher übersehen oder zu spät bemerken.

Den Automobilisten wird empfohlen, kein Handzeichen zu geben und keine Lichthupe zu betätigen, um die Kinder zum Überqueren der Strasse einzuladen. Das könnte die Kleinen dazu verleiten, die Fahrbahn zu betreten, ohne auf den Verkehr aus der Gegenrichtung zu achten.

Den Schulweg zu Fuss machen

Den Eltern wird geraten, den Schulweg mit dem Kind schon vor dem ersten Schultag mehrmals zu Fuss zurückzulegen. Wenn es die Verkehrssituation nicht zulässt, dass das Kind alleine zur Schule geht, sollen die Eltern es zu Fuss begleiten. So wird es mit der Zeit lernen, den Weg selbständig zurückzulegen.

Kinder sollten nicht mit dem Auto zur Schule chauffiert werden. Sie erwerben damit nicht jene Verkehrskompetenz, die sie in der Freizeit benötigen. Kickboards, Inlineskates und ähnliche Geräte sind für den Schulweg ungeeignet.

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