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HANNOVER (awp international) - Die Tui-Hauptversammlung hat einen neuen Aufsichtsrat gewählt. Als neue Mitglieder ziehen unter anderem der frühere Postbank-Finanzvorstand Edgar Ernst und der Finanzvorstand der Sever-Stahlgruppe Mikhail Noskov in das Gremium ein. Noskov wird dem Lager des grössten Tui-Aktionärs Alexej Mordaschow zugerechnet. Dessen Partner bei Mordaschows Investmentgesellschaft S-Group, Vladimir Yakushev, gehört dem Aufsichtsrat bereits an. Der russische Stahlmilliardär Mordaschow hatte kurz vor der Hauptversammlung seine Anteile bei Tui auf über 20 Prozent erhöht.
Um den langjährigen Konflikt mit dem zweitgrössten Aktionär, John Fredriksen, zu beenden, wurde zudem der Manager Christian Strenger in das Gremium wählen. Strenger ist Mitglied der Regierungskommission "Deutscher Corporate Governance Kodex" und in der Börsensachverständigenkommission des Bundesfinanzministeriums. Fredriksen hält mindestens 15 Prozent der Tui-Aktien. Er pocht seit drei Jahren vergeblich auf einen eigenen Sitz im Aufsichtsrat, hatte sich zuletzt aber auch mit einem unabhängigen Kandidaten einverstanden erklärt. Er fordert, dass die Neutralität des Aufsichtsrats erhöht und die Corporate Governance besser werden müsse.
Zu den ausscheidenden Mitgliedern gehört auch der Vorsitzende des Aufsichtsrats, der ehemalige RWE-Chef Dietmar Kuhnt. Sein Nachfolger an der Spitze des Gremiums wird vermutlich der ehemalige Daimler-Vorstand Klaus Mangold. Der Aufsichtsrat, der seinen Vorsitzenden selbst wählt, traf dazu im Dezember schon eine Art Vorentscheidung.
Der Aufsichtsrat wird von 20 auf 16 Sitze verkleinert. Die Amtszeit sämtlicher Aufsichtsratsmitglieder hatte mit der Hauptversammlung geendet. Die neue Amtsperiode läuft bis 2016./emt/DP/stk

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