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STOCKHOLM (awp international) - Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat den Gewinn im ersten Quartal fast verdoppelt, wegen des Verkaufs seines deutschen Stromnetzes im Mai 2010 aber deutlich weniger Umsatz gemacht. In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der Überschuss um 90,2 Prozent auf 7,2 Milliarden Kronen (798 Mio Euro) gegenüber 3,7 Milliarden Kronen im ersten Quartal 2010, wie der Staatskonzern am Donnerstag in Stockholm mitteilte. Dagegen sackte der Umsatz um 26,6 Prozent auf 51,9 Milliarden Kronen ab.
Die Atomkatastrophe in Japan und die Unruhen in der arabischen Welt hätten sich auf die Rohstoff- und Strompreise ausgewirkt, erklärte Konzernchef Øysten Løseth, fügte aber hinzu: "Es ist noch zu früh für eine Einschätzung der langfristigen Konsequenzen." Die Stromproduktion stieg im ersten Vierteljahr um 4,6 Prozent. Dabei lag das Plus beim Strom durch Kernkraft bei 37 Prozent - getrieben von den schwedischen Anlagen. In Deutschland sind die Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel weiter vom Netz. Für Deutschland weist Vattenfall, das Ende März insgesamt rund 37.800 Mitarbeiter beschäftigte, keine separaten Gewinnzahlen aus.
Zuletzt hatten hohe Abfindungszahlungen des Energiekonzerns an entlassene deutsche Spitzenmanager Empörung bei Schwedens Regierung und ein parlamentarisches Nachspiel ausgelöst./lsm/rad/DP/edh

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