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VBZ und Alstom entwickeln den Airbag fürs Tram weiter

Keystone-SDA

Die Verkehrsbetriebe Zürich und Alstom haben die Weiterentwicklung ihres Tram-Airbags beschlossen. Das System soll zur Serienreife gebracht werden.

(Keystone-SDA) Nach ersten Pilotversuchen im Frühjahr 2024 hat nun die nächste Projektphase begonnen, wie die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) am Donnerstag mitteilten. Die Technik des weltweit ersten Tram-Airbags soll weiter optimiert und unter realitätsnahen Bedingungen im Alltag erprobt werden.

Bei einer unvermeidbaren Kollision löst das System ein Luftkissen an der Fahrzeugfront aus. Damit sollen ungeschützte Verkehrsteilnehmende wie Fussgänger, E-Trottinett-Nutzer oder Velofahrerinnen besser geschützt und die Folgen eines Aufpralls deutlich weniger schlimm ausfallen.

Zusätzliche Schutzschicht

Die Zürcher Flexity-Trams sind bereits heute mit Assistenzsystemen ausgestattet, die das Fahrpersonal vor Hindernissen warnen und notfalls eine automatische Bremsung einleiten. Der Airbag soll dann als Ergänzung zum Einsatz kommen, wenn solche Notbremsungen nicht mehr ausreichen, um eine Kollision zu vermeiden.

Neben dem eigentlichen Luftkissen verfügt das neue System über eine verbesserte Kollisionserkennung. Diese soll dabei helfen, Unfälle nach Möglichkeit gänzlich zu vermeiden und die unfallbedingten Reparaturkosten an den Fahrzeugen zu senken. Die nun beginnenden Tests sollen wichtige Erkenntnisse liefern und als Basis für eine spätere Anwendung in der Stadt Zürich sowie in weiteren Städten dienen.

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