Vogel mit Bart wohnt neu im Zoo Zürich
Die Inka-Seeschwalbe kann im Zoo Zürich beobachtet werden. Sieben Männchen und fünf Weibchen sind Anfang April in die Voliere eingezogen. Ein Merkmal des Vogels ist sein auffälliger weisser Schnurrbart.
(Keystone-SDA) Diese weissen Backenfedern, die sich rechts und links des roten Schnabels befinden, sehen aus wie ein aufwendig gepflegter Schnurrbart. Sie stechen besonders hervor am sonst schwarzen Erscheinungsbild des Vogels.
Sowohl Männchen als auch Weibchen tragen diesen besonderen Federschmuck, teilt der Zoo Zürich am Donnerstag mit. Laut Wissenschaft hat der Federschmuck auch eine Bedeutung. Untersuchungen zeigten, dass die körperliche Verfassung der Vögel daran abzulesen ist: Je üppiger und länger die weissen Backenfedern, umso gesünder ist das Tier. Das ist nützlich bei der Balz, verspricht er doch gesünderen und resistenteren Nachwuchs.
Gefährdete Vögel
Ihren natürlichen Lebensraum hat die Inka-Seeschwalbe in Südamerika entlang der Pazifikküste von Peru bis nach Chile – dort wo einst das Volk der Inka lebte. Allerdings ist der Bestand von mehreren Millionen Tieren auf noch etwa 150’000 Tiere zurückgegangen.
Mit dem Einzug der Vögel im Zoo Zürich beteiligt sich dieser am Erhalt einer Reservepopulation ausserhalb ihres natürlichen Lebensraums.