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PARIS (awp international) - Europas grösster Autobauer Volkswagen könnte sein für 2018 angepeiltes Absatzziel von zehn Millionen Wagen schon früher erreichen. "Derzeit sind wir etwas schneller unterwegs als ursprünglich geplant", sagte Vertriebsvorstand Christian Klingler am Donnerstag am Rande des Autosalons in Paris.
Für das laufende Jahr rechnet Klingler mit einem Wachstum des weltweiten Automarkts von sechs bis sieben Prozent und äusserte sich damit etwas positiver als zuletzt. "Wir haben bislang besser als der Markt abgeschnitten und wollen auch weiter schneller als der Markt wachsen." Für das Gesamtjahr haben sich die Wolfsburger vorgenommen, mehr Autos als im vergangenen Jahr zu verkaufen, als 6,3 Millionen Fahrzeuge abgesetzt wurden. "Genaue Prognosen geben wir keine ab", sagte Klingler.
Im Zeitraum von Januar bis September habe der Konzern deutlich über fünf Millionen Fahrzeuge verkauft und damit einen neuen Rekord aufgestellt, wiederholte Klingler die Aussagen von VW-Chef Martin Winterkorn vom Vorabend. Details zu den einzelnen Märkten und Marken würden in den nächsten zwei Wochen veröffentlicht. "Wir sehen durchaus einen zufriedenstellenden Trend."
Klingler betonte, es gebe nach wie vor auf den einzelnen Märkten Risiken und nannte als Beispiel die Arbeitslosigkeit in den USA. "Insofern gilt unsere Vorsicht weiter." Für Deutschland rechnet Klingler in diesem Jahr mit einem Gesamtmarkt von 2,9 Millionen Fahrzeugen. Im nächsten Jahr könnte der Markt dann wieder wachsen. Angetrieben von der Abwrackprämie wurden 2009 rund 3,8 Millionen Autos verkauft. "Für den deutschen Konsumenten gibt es wenig Gründe für eine Kaufzurückhaltung", sagte Klingler
In China erwartet Klingler 2011 weiteres Wachstum. "Es gibt auch für nächstes Jahr keinen Grund für einen Einbruch." Weitere Entwicklungsmöglichkeiten rechnet sich der Manager durch die Partnerschaft mit dem japanischen Kleinwagenspezialisten Suzuki aus. Neben dem indischen Markt, wo Suzuki Marktführer ist, könnte man gemeinsam auch die übrigen im Staatenverbund ASEAN zusammengeschlossenen asiatischen Ländern wie Indonesien und Malaysia in den Blick nehmen. "Suzuki ist in ASEAN nicht sehr stark, hat aber massive Ambitionen."
Bei der Konzernstrategie 2018 spielten neben dem Absatzziel auch andere Kriterien, wie Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie die Rendite, eine Rolle. Volkswagen hat sich vorgenommen, Toyota 2018 als Weltmarktführer zu überholen und eine Umsatzrendite von mehr als acht Prozent zu erzielen. Besonders beim Thema Kundenzufriedenheit sieht Klingler noch Bedarf: "Da müssen wir wesentlich besser werden."/dct/wiz

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