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Wacker Chemie baut für eine Milliarde US-Dollar eine Siliziumfabrik in den USA

Dieser Inhalt wurde am 16. November 2009 - 08:20 publiziert

MÜNCHEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern und Halbleiter-Zulieferer Wacker Chemie treibt den Bau einer Siliziumfabrik im US-Bundesstaat Tennessee voran. "Wir wollen mit dem Markt wachsen und brauchen dazu neue Kapazitäten", sagte Wacker-Chef Rudolf Staudigl dem "Handelsblatt" (HB/Montag). Eine Milliarde US-Dollar will das im MDax notierte Unternehmen in die Fabrik stecken, in der Polysilizium - Grundstoff für Solarzellen - hergestellt werden soll. In den USA locken derzeit grosse Zuschüsse für Projekte, die die Technologie für regenerative Energien anschieben.
Derzeit arbeiten die Münchner der Zeitung zufolge an den Anträgen für Steuererleichterungen, mit der die US-Regierung die Ansiedlung der Solarindustrie im Süden der USA forcieren will. Wacker ist nach dem US-Konkurrenten Hemlock weltweit der zweitgrösste Hersteller von polykristallinem Silizium. Wacker produziert das Material bislang nur in Deutschland und baut auch diese Produktion weiter aus. Die Kosten für die Investitionen lässt sich der Spezialchemiekonzern teilweise von der Solarindustrie vorfinanzieren. "Wir haben mit unseren Kunden mittel- und langfristige Abnahmeverträge", sagte Staudigl./ne/zb

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