Navigation

Wie lange bleiben Einwanderer in der Schweiz?

Ein Viertel der Wohnbevölkerung in der Schweiz besitzt keine Schweizer Staatsbürgerschaft. Dieser Prozentsatz ist einer der höchsten weltweit. Doch wie lange bleiben diese Ausländer in der Schweiz? Die Antwort variiert je nach Herkunftsland. Eine Grafik illustriert die migratorischen Besonderheiten der ausländischen Bevölkerung.

Dieser Inhalt wurde am 17. Juli 2017 - 16:00 publiziert

Die ausländische Bevölkerung steht regelmässig im Zentrum von politischen Debatten in der Schweiz. swissinfo.ch befasst sich zwar regelmässig mit den Details der Migrationsstatistik [123], doch die Frage nach der Aufenthaltsdauer von Ausländerinnen und Ausländern wurde noch nie untersucht. 

Dank der personenbezogenen Daten des Bundesamtes für Statistik, auf die sich der Nationale Forschungsschwerpunkt (NFS) NCCR - on the moveExterner Link abstützt, kann die Migrationsbewegung von Ausländern, die seit 1998 in die Schweiz gekommen sind, nachverfolgt werden. 

Unter jenen Einwanderern, die das Land innerhalb von fünfzehn Jahren wieder verlassen haben, ist der Anteil der japanischen, amerikanischen und auch chinesischen Staatsbürgern besonders hoch (mehr als 80%). Die Hälfte dieser Einwanderergruppe hat die Schweiz bereits nach zwei Jahren wieder verlassen.

Externer Inhalt

Fast 40% der ausländischen Wohnbevölkerung stammt aus den Nachbarländern der Schweiz (Italien, Frankreich, Deutschland und Österreich). Rund 60% dieser Einwanderergruppe hat die Schweiz nach fünfzehn Jahren verlassen. 

Gemäss den Berechnungen des NCCR hat die Hälfte der Ausländer aus der EU/EFTA, die 1998 in die Schweiz gekommen sind, das Land nach siebeneinhalb Jahren verlassen. 

Diese Zahlen beziehen sich auf die Einwanderer, die vor der Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU von 2002 in die Schweiz gekommen sind. 

Das NCCR stellt fest, dass die Bürger aus der EU, die nach der Einführung des freien Personenverkehrs eingewandert sind, das Land eher wieder verlassen haben, was zum Anstieg der internationalen Mobilität beigetragen hat. 


Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.