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Weniger Personen mit Wohnsitz im Ausland rekrutieren

Seco, das Staatssekretariat für Wirtschaft, ruft die Schweizer Unternehmen dazu auf, mehr Personen mit Wohnsitz in der Schweiz statt im Ausland zu rekrutieren. Gegen die Personenfreizügigkeit, die das ermöglicht, will die SVP Vorstösse und eine Initiative lancieren.

Dieser Inhalt wurde am 21. November 2009 - 15:11 publiziert

Trotz zunehmender Arbeitslosigkeit, so Serge Gaillard, Leiter der Sektion Arbeit beim Seco, habe die Einwanderung in die Schweiz bis zum Sommer zugenommen.

Er interpretiert daraus, dass Firmen in gutgehenden Wirtschaftsbranchen weiterhin Arbeitskräfte im Ausland suchen, obschon die Arbeitslosigkeit in der Schweiz laufend zunimmt.

Zwar gehe zur Zeit die Einwanderung wegen der Krise wieder zurück, und die Industrie habe seit einem Jahr massiv Arbeitsplätze abgebaut. Doch in jenen Branchen, die die Krise nicht spüren, suche man weiterhin im Ausland Arbeitskräfte, weil die Beschäftigung in diesem Bereich zunehme, so Gaillard gegenüber dem Schweizer Fernsehen SF.

In der Wintersession des Nationalrates kommende Woche werden Einwanderung und Arbeitslosigkeit zum Thema werden. Vor allem die Schweizerische Volkspartei SVP bereitet derzeit mehrere Vorstösse vor, mit der sie zugleich die vom Volk abgesegnete Personenfreizügigkeit mit der EU wieder zu Fall bringen möchte, wie Alt Bundesrat Christoph Blocher auf Teleblocher ankündigte.

Schuld an der steigenden Arbeitslosigkeit seien die Einwanderung und die Personenfreizügigkeit, sagte Blocher. Er kündigte an, sollte die SVP mit ihren Vorstössen im Parlament scheitern, werde sie eine Volksinitiative lancieren.

swissinfo.ch und Agenturen

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