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Forschungserfolg am CERN

Wissenschafter des Europäischen Laboratoriums für Teilchenphysik (CERN) haben in den letzten Wochen drei Mal ein Phänomen beobachtet, bei dem es sich mit mehr als 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit um das seit Jahren gesuchte "Higgs-Teilchen" handelt.

Damit stehen die Forscher in Genf kurz vor der Entdeckung des letzten noch fehlenden Bausteins der Elementarteilchenphysik. Bei den Experimenten im Teilchenbeschleuniger wurde das sogenannte «Higgs-Boson» entdeckt, wie am Dienstag (12.09.) ein CERN-Mitarbeiter mitteilte.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem Phänomen nicht um das «Higgs-Teilchen» handelt, liegt laut CERN bei 1 zu 1000. Für den endgültigen wissenschaftlichen Beweis sei eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 10 000 notwendig, hiess es weiter.

Erfolg nach jahrelanger Suche

Seinen Namen hat das Teilchen von Peter Higgs, einem Forscher der Universität Edinburgh. Er hatte in den frühen 60-er Jahren erstmals die Existenz dieses Teilchens behauptet. Seither dauert die Suche danach an, am CERN seit elf Jahren.

Das «Higgs-Teilchen», das die Erklärung für die unterschiedliche Masse der Elementarteilchen liefert, könnte Physikern helfen, Phänomene wie die Gravitation besser zu verstehen. Es gilt als letztes fehlendes Glied in der so genannten Standardtheorie.

swissinfo und Agenturen

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