Novartis erfüllt Auflage für Syngenta-Fusion
Novartis verkauft sein Fungizid-Sortiment der Marke FLINT für gut 1,3 Mrd. Franken an die deutsche Bayer AG. Damit erfüllt der Konzern eine Bedingung für die Fusion des Agribusiness mit AstraZeneca zu Syngenta.
Ganz freiwillig gibt der Basler Chemie- und Pharmakonzern die Herstellung der Antipilzprodukte der zweiten Generation nicht aus der Hand. Die europäischen Wettbewerbshüter stellten die Veräusserung im Gegenzug zur Genehmigung der Syngenta-Fusion zur Bedingung. Novartis und die britisch-schwedischen AstraZeneca planen im Agribusiness-Konzern Syngenta ihr Agrar-Geschäft zu vereinen.
Betroffen sind rund 90 Angestellte. Bayer habe sich verpflichtet, alle Mitarbeiter im Werk Muttenz weiter zu beschäftigen.
Allianz mit Geneva Proteomics
Gleichzeitig gibt Novartis den Abschluss einer strategischen Allianz mit dem Schweizer Ableger der amerikanischen Biotechnologie-Firma Geneva Proteomics (GeneProt) bekannt. Zweck der Zusammenarbeit ist die Entdeckung neuer Medikamente, Zielstrukturen und Biomarker mit Hilfe der Proteomik.
swissinfo und Agenturen
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