Schweiz unterstützt Tabakkontrolle
Die Schweiz will weiterhin die Anstrengungen für eine weltweit harmonisierte Tabakkontrolle unterstützen. Sie setzt auf eine bessere Aufklärung, einen erhöhten Schutz der Nichtraucher und eine wirkungsvolle Besteuerung
Die Schweizer Regierung hat Direktor Thomas Zeltner vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit der Leitung der Delegation betraut, die vom 30. April bis 5. Mai in Genf an der zweiten Verhandlungsrunde über ein Rahmen-Übereinkommen zur Tabakkontrolle (FCTC) teilnimmt.
Nach den Vorstellungen der Weltgesundheits-Organisation (WHO) soll das Übereinkommen im Frühjahr 2003 zur Unterzeichnung durch die Mitgliedstaaten aufliegen. Bis dahin sind laut Mitteilung des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) noch drei bis vier zusätzliche Verhandlungsrunden nötig.
Grosse Opferzahl
Im vergangenen Jahr starben weltweit über vier Millionen Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Für das Jahr 2030 rechnet die WHO bei unverändertem Konsumverhalten mit zehn Millionen Opfern. Diese Zahl würde jede andere Sterblichkeitsrate einer Einzelkrankheit übersteigen und ein Sechstel aller Todesfälle ausmachen.
Swissinfo und Agenturen
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