Schweizer Hotellerie begeistert vom Sommer 2000
Die Schweizer Hotellerie blickt auf einen erfreulichen Sommer 2000 zurück. Mit über 11 Mio. Übernachtungen verzeichnete sie gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Steigerung von gut 6 Prozent. Positiv war die Nachfrage aus dem In- und dem Ausland.
Die Schweizer Hotellerie kann zum vierten Mal hintereinander einen Erfolg melden. Das Ergebnis im Sommerquartal 2000 liegt fast 10 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen fünf Sommerquartale.
Diese positive Entwicklung begründet das Bundesamt für Statistik, BFS, mit der guten Weltkonjunktur, den günstigen Wechselkursen sowie dem guten Preis-Leistungsverhältnis der Schweizer Hotellerie.
Doch auch das Wetter spielte mit. Viel Sonne und Wärme im Juni und August (nicht aber im Juli) haben das Gesamtergebnis positiv beeinflusst.
Die Amerikaner und das Heilige Jahr
Die ausländischen Gäste übernachteten im Sommer 2000 rund sieben Millionen Mal in Schweizer Hotelbetten. An der Spitze die Gäste vom amerikanischen Kontinent (plus 22 Prozent). Dies liegt laut BFS vor allem an der Stärke des US-Dollars. Ausserdem haben die diesjährigen, nur alle zehn Jahre stattfindenden Passionsspiele in Oberammergau in Deutschland und das Heilige Jahr im Vatikan viele amerikanische Touristen nach Europa gebracht.
Aber auch Asien «legte» kräftig zu (plus 14 Prozent). Allerdings, die meisten Gäste kommen immer noch aus Europa.
Profitiert haben alle
Profitiert vom tollen Tourismus-Sommer 2000 haben sämtliche Regionen in der Schweiz. Die Bergkurorte sowie die Seezonen registrierten im Einzelnen die deutlichsten Frequenzzunahmen, während die fünf grössten Städte und die touristisch weniger relevanten Landesteile bescheidenere Steigerungen erzielten.
swissinfo und Agenturen
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