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Zürich (awp) - Bei der Zürcher Kantonalbank steht die Besetzung des Bankrats weiter im Blick. Nach kritischen Medienberichten ziehe der SVP-Politiker Georg Fallegger seine Kandidatur für das Gremium zurück, teilte die SVP Kanton Zürich am Donnerstagabend mit. Der 13 Mitglieder zählende Bankrat wird gemäss Parteiproporz zusammengesetzt.
Fallegger wolle "den diversen Diskussionen, welche in den vergangenen Tagen seitens einiger Zeitungen forciert worden sind, ein Ende setzen und namentlich der Glaubwürdigkeit der ZKB keinen Schaden zufügen", hiess es weiter. Für die Nachnomination würden die nötigen Schritte umgehend in die Wege geleitet.
Der Politiker hatte sich der Presse zufolge im Umfeld der dubiosen Firma "Nicstic" bewegt. Das Unternehmen befinde sich derzeit in Liquidation, Gläubiger forderten über 20 Mio CHF, hatte der "Tages-Anzeiger" am Dienstag berichtet. Fallegger habe durch Nicstic selbst 48'000 CHF verloren, dort aber auch als Verwaltungsrat geamtet.
Gegen den von der SVP für das Präsidium der Zürcher Kantonalbank portierten Bruno Dobler regt sich gemäss Medienberichten ebenfalls Widerstand. Neben Dobler als Seilbahnunternehmer und ehemaligen Chef der Helvetic Airways sässen mit Jörg Müller und Janos Blum - ein Unternehmensberater und ein Versicherungsmathematiker - bereits zwei Leute mit wenig Bankerfahrung in dem Gremium, hiess es.
Kritik an der Besetzung des Bankrats der ZKB kommt einem Bericht der "NZZ" vom vergangenen Samstag zufolge auch von der Finma. Die Aufsichtsbehörde habe die Führungsstruktur der viertgrössten Schweizer Bank bemängelt. Aus Sicht der Finma weiche das dreiköpfige Bankratspräsidium die erwünschte Gewaltenteilung zwischen Aufsichtsorgan (Bankrat) und operativer Führung (Geschäftsleitung) auf, so der Artikel.
cc

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