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Zustand der Biodiversität in der Schweiz bleibt vielerorts schlecht

Keystone-SDA

Nach starken Verlusten im letzten Jahrhundert hat sich der Rückgang der Biodiversität in der Schweiz den letzten Jahren verlangsamt. Gestoppt ist das Artensterben aber nicht, wie ein neuer Bericht zeigt.

(Keystone-SDA) Der vom Menschen ausgeübte Druck auf die Biodiversität bleibe hoch, schreibt die Schweizer Akademie für Naturwissenschaften (SCNAT) im am Donnerstag veröffentlichten Bericht. In Gewässern, im Siedlungsraum und im Landwirtschaftsgebiet in den Tal- bis unteren Bergzonen stuft der Bericht den Zustand der Biodiversität als «schlecht» ein.

Eine Trendwende sei grundsätzlich möglich, halten die Expertinnen und Experten fest. Voraussetzung dafür sei jedoch ein stärkerer Einsatz der gesamten Gesellschaft. Damit sich der Zustand der Biodiversität verbessern könne, müssten bestehende Gesetze konsequenter vollzogen, Programme ausgebaut und besser mit anderen Politikbereichen abgestimmt werden.

Bestehende Fördermassnahmen zeigen laut Bericht eine messbare Wirkung – jedoch meist nur lokal oder regional.

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