2025 war das tödlichste Jahr für die Ukraine seit Kriegsanfang
Die Caritas Schweiz rechnet im fünften Kriegsjahr mit einer weiteren Zuspitzung der Notsituation. Neben der akut benötigten Winterhilfe will die humanitäre Organisation auch langfristige Perspektiven schaffen.
(Keystone-SDA) Bei russischen Angriffen wurden 2025 14’656 Zivilpersonen verletzt oder getötet – rund ein Drittel mehr als im Vorjahr. Das teilte die Caritas Schweiz am Dienstag an einem Online-Mediengespräch mit.
Auch die Energieinfrastruktur steht unter Beschuss. Bei eisigen Minustemperaturen fehlt fliessendes Wasser und Strom zum Heizen. 10,8 Millionen Menschen brauchen derzeit humanitäre Hilfe, doch nur die Hälfte der Gelder steht laut Caritas bereit.
Täglich leisteten Teams der Caritas vor Ort wichtige Soforthilfe. Doch es brauche auch langfristige Perspektiven, sagte ein Sprecher.
Bis 2027 sollen 1300 Binnenvertriebene und 221 Unternehmen mit Zuschüssen von 7,5 Millionen Franken unterstützt werden. Damit soll der lokale Markt so weit gestärkt werden, dass er auch in Kriegszeiten funktionieren kann.