32 Berner Feuerwehrleute im Wallis ausgebildet
In Zusammenarbeit mit seinem Berner Nachbarn hat der Kanton Wallis am Donnerstag und Freitag zwei Schulungstage zum Thema Waldbrandbekämpfung durchgeführt. An der Veranstaltung in Eyholz bei Visp nahmen 32 Berner Feuerwehrleute teil.
(Keystone-SDA) Es ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass ein solcher Kurs stattfand. Die zweitägige Veranstaltung wurde von der Gebäudeversicherung Bern und dem Kanton Wallis organisiert. Es wurden mehrere thematische Workshops und eine praktische Übung angeboten. Diese zielte darauf ab, die realen Bedingungen eines Waldbrands nachzustellen.
Aufgrund des derzeit geltenden Feuerverbots fand diese Übung jedoch ohne echtes Feuer statt, wie es in einer Medienmitteilung des Kantons Wallis hiess.
Das Wallis erinnerte daran, dass es der erste Kanton sei, der von der Schweizer Feuerwehrkoordination «für die Vermittlung der neuen nationalen Doktrin zur Waldbrandbekämpfung» zertifiziert wurde.
Das Wallis hat somit bereits mehr als 400 Feuerwehrleute nach diesen neuen Standards ausgebildet. Dabei stützte man sich insbesondere auf die Erfahrungen der letzten Jahre, die bei den Bränden in Bitsch, Visp, Arbaz oder auch Leuk gesammelt wurden.
Die Walliser Behörden betonten, dass die Waldbrandbekämpfung auf einer «engen kantonalen und interkantonalen Zusammenarbeit» zwischen verschiedenen Akteuren beruhe, darunter Feuerwehrleute, aber auch Förster, Helikopterunternehmen, Zivilschutz, kommunale Stäbe und die Armee.