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Zürich (awp) - Die Aktien von SGS sind am Montagmittag grösster Gewinner unter den Bluechips. Das vom Genfer Warenprüfunternehmen für das Geschäftsjahr 2010 vorgelegte Ergebnis lag insgesamt im Rahmen der Konsensschätzungen des Marktes. Für 2011 rechnen die Firmenverantwortlichen sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis mit einem höheren Wert.
Um 11.55 Uhr notiert das SGS-Papier um 2,2% höher auf dem Stand von 1'568 CHF. Das bisherige Tageshoch vom frühen Morgen liegt bei 1'582 CHF. Der Gesamtmarkt (SMI) tendiert derweil leicht freundlich.
Die Analysten äussern sich in der Tendenz positiv. Die ZKB spricht in einem Kommentar von einem soliden Ergebnis. Beeindruckend sei vor allem die nochmalige Margenverbesserung auf ein neues Rekordniveau gewesen. Etwas zurückhaltender ist die Bank zum Umsatz: Zwar sei im zweiten Halbjahr eine Beschleunigung des organischen Umsatzwachstums gelungen, ohne allerdings auf die alten zweistelligen Werte zu kommen, heisst es. Vontobel meint, das Ergebnis habe "im Grossen und Ganzen den Erwartungen" entsprochen.
Laut dem Broker Jefferies war das Ergebnis relativ gut, wobei ein langsamer als erwartet ausgefallenes Wachstum im zweiten Halbjahr durch eine exzellente Margen-Entwicklung und eine beruhigende Margen-Guidance wettgemacht worden sei. Auch sehen die Experten die anhaltende Steigerung der Betriebsmarge als Anhaltspunkt, dass das Mittelfrist-Ziel (EBIT-Marge von 20% bis 2014) etwas stärker in Reichweite rückt.
Die Analysten von Helvea halten in einem Kommentar fest, dass SGS mit dem organischen Wachstum hinter den Konkurrenten Bureau Veritas (Q3) und Intertek (10M) zurückgeblieben sei. Mit der Entwicklung habe das Unternehmen aber im Rahmen der Erwartungen abgeschnitten.
Den Dividendenvorschlag sieht Vontobel als Zeichen dafür, dass das Management von der zukünftigen Gewinnkraft des Unternehmens überzeugt sei. Dies werten die Analysten der Credit Suisse ähnlich. Die geplante Ausschüttung zeuge vom Vertrauen in künftiges Wachstum und einen entsprechenden Cashflow, heisst es dort. Die ZKB verweist auf die "äusserst attraktive" Dividendenrendite von 4,2%. Ebenso die Bank Sarasin, auch wegen der erneuten Sonderdividende (35 CHF).
Den Ausblick nennt Vontobel indes "vage". Die Analysten erhoffen sich im Tagesverlauf etwa mehr Klarheit. Jefferies schreibt, die Umsatz-Guidance habe angesichts der Wachstumsraten im Jahr 2010 wenig Aussagekraft. Dagegen seien die Erwartungen bezüglich der Profitabilität positiv. Sarasin erklärt, der Ausblick entspreche den Marktbedingungen.
Bezüglich Aktienkurs erwarten die Analysten nicht allzu viel. Die Aktie sei momentan fair bewertet, für deutlich höhere Kurse müsste dem Konzern eine stärkere Wachstumsbeschleunigung realisieren, meint etwa die ZKB. Jefferies (Kursziel 1'600 CHF) und Vontobel (1'800 CHF) halten an ihrem "Hold"-Rating fest. Sarasin und Helvea (1'560 CHF) bleiben "Neutral" und die ZKB bei "Marktgewichten".
cc/rt

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