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AKTIENFOKUS/UBS profitieren vom wie erwartet guten Quartalsabschluss

Dieser Inhalt wurde am 04. Mai 2010 - 09:47 publiziert

Zürich (awp) - Die UBS-Titel sind am Dienstag freundlich in den Handel gestartet. Die Grossbank hat wie erwartet einen überzeugenden Quartalsabschluss hingelegt. Erfreut zeigen sich die Analysten insbesondere von der Entwicklung im Geschäftsbereich Wealth Management & Swiss Bank. Der Konzerngewinn lag nicht zuletzt dank einem so von den meisten Analysten nicht miteinberechneten Gewinn von 231 Mio CHF aus einer Neubewertung der UBS-Option auf das SNB StabFund Kapital über den Erwartungen.
UBS notieren um 9.25 Uhr 1,2% höher auf 17,25 CHF. Der Gesamtmarkt (SMI) legt 0,33% zu.
Für die Bank Wegelin hat die UBS ein "solides" Quartalsergebnis erzielt. Insgesamt übertraf der Konzergewinn mit 2,2 Mrd die Konsensprognose von 2 Mrd CHF. Dies sei primär auf einen Gewinn in Höhe von 231 Mio CHF aus der Neubewertung der Option von UBS, das Eigenkapital des SNB StabFund zu kaufen, zurückzuführen, schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Unter Ausklammerung dieser Einmalposition liegen die Zahlen im Rahmen der Erwartungen wie auch der Vorankündigung der UBS.
Insbesondere die Entwicklung im Bereich Wealth Management & Swiss Bank sowie die positive Entwicklung der Tier-1-Ratio dürften die Investoren für einmal erfreuen, meint Wegelin. Und auch Vontobel ortet die einzige Überraschung im Ergebnisausweis im besser als erwartet ausgefallenen Wealth Management (WM). Der Anstieg der Bruttomarge im WM von 88 Basispunkten im vierten Quartal 2009 auf nun 93 Basispunkte sei erfreulich, schliesst sich die ZKB an.
Im laufenden zweiten Quartal werde das Ergebnis durch die Sonderfaktoren UK-Bonussteuern und Restrukturierungsaufwendungen WM Americas beeinflusst, so die ZKB weiter. Erstere belasten mit 300 Mio CHF, letztere mit 150 Mio CHF.
Mit Blick auf die anhaltenden Geldabzüge zeigt sich Wegelin kritisch: Die Geldabflüsse seien zwar merklich zurückgegangen, von einer Trendwende mit positiven Vorzeichen könne jedoch (noch) keine Rede sein. Der Reputationsschaden sei nach wie vor enorm und eine vollständige Reparatur des Rufs scheine mehr Zeit als angenommen zu beanspruchen.
gab/cf

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