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JUSO Kanton Zürich zeigt Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel an

Dieser Inhalt wurde am 17. Dezember 2009 - 14:41 publiziert
(Keystone-SDA)

Zürich - Die Jungsozialisten Kanton Zürich haben Anzeige gegen den Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel wegen Verletzung der Anti-Rassismus-Strafnorm eingereicht. Köppel habe in mehreren Artikeln und einer Fernsehsendung rassistische Aussagen gemacht, lautet der Vorwurf.
Gemäss Mitteilung der Zürcher JUSO geht es um die Sendung "Talk täglich" des Lokalfernsehsenders "Tele Züri" vom 16. November sowie mehrere Ausgaben der "Weltwoche" - beispielsweise die Editorials der Ausgaben 43 und 47. Dabei ging es um die Anti-Minarett-Initiative und den Islam.
Der Chefredaktor und Verleger der Weltwoche habe dabei Angehörige der islamischen Religion systematisch herabgesetzt und verleumdet, heisst es weiter. Damit habe Köppel die Grenze zum Rassismus überschritten.
Mit solchen Aussagen würden gezielt diffuse Ängste geschürt, die Diskriminierung in der Schweiz angeheizt und die Musliminnen und Muslime stigmatisiert. Mit ihrer Anzeige wolle die JUSO ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Intoleranz setzen. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat bestätigte auf Anfrage den Eingang der Anzeige.

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