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Kinderherzchirurg René Prêtre zieht zurück in die französische Schweiz. Er verlässt das Kinderspital Zürich (Kispi) per August 2012 und wird Klinikdirektor der Herz- und Gefässchirurgie am Lausanner Universitätsspital CHUV. Er tut dies aus persönlichen Gründen.

Prêtre wurde einem grossen Publikum bekannt, als er mit dem Titel "Schweizer des Jahres 2009" ausgezeichnet wurde. Er tritt in Lausanne die Nachfolge von Ludwig K. von Segesser an, der im August 2012 in Frühpension geht.

Er verlasse Zürich einzig aus persönlichen Gründen, betonte Prêtre am Freitag vor den Medien. Seine Familie, seine Töchter lebten in der französischen Schweiz. Als das Angebot aus Lausanne kam, sei der Wunsch, ihnen nach zehn Jahren wieder näher zu sein, gross geworden.

Bessere Lebensqualität nach der Arbeit

Er habe nächtelang überlegt, was er tun sollte, sagte der renommierte Chirurg. "In Zürich hatte ich unglaublich gute Bedingungen." Vor allem das Team werde er vermissen. Seine Lebensqualität bei der Arbeit werde in Lausanne wohl nicht so gut sein, wie in Zürich - "aber vielleicht die Lebensqualität nach der Arbeit".

Für den Vertragsabschluss mit Lausanne habe er einige Bedingungen gestellt, die auch akzeptiert worden seien. So habe er sich für den Wechsel genügend Zeit ausbedungen, damit eine wirklich gute Nachfolgelösung gefunden werden könne. Mit 15 Monaten sollte dies nun möglich sein.

In Sachen Kinderherzchirurgie liegt das Kispi laut Prêtre "mit Abstand" vor den anderen Spitälern der Schweiz. Und das werde auch nach seinem Abgang so bleiben. Für einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin sei dies eine sehr gute Ausgangslage.

Man habe ihn gebeten, bei der Suche zu helfen. Er kenne einige mögliche Kandidatinnen und Kandidaten. Allerdings wolle er sich nicht in die Entscheidungen einmischen.

Falls doch noch keine gute Regelung gelinge, würde er während einer gewissen Zeit weiterhin an ein, zwei Tagen in der Woche in Zürich arbeiten können. Auch dies sei vertraglich festgelegt.

Zweites Afrika-Projekt

Zudem ist Prêtre künftig während vier Wochen pro Jahr freigestellt, um in Afrika Kinderherzen zu operieren. Dass die verfügbare Zeit gegenüber Zürich verdoppelt wurde, hat einen guten Grund: Zu seinem bisherigen Projekt in Moçambique sei noch ein neues "in Sicht", zu dem er aber noch nichts sagen könne.

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SDA-ATS