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Der erste Schweizer Medienpreis für Lokaljournalismus geht an drei Preisträger: Die Printjournalistin Sabine Kuster, den Radiomann Stefan Kohler und den TV-Journalisten Matthias Achermann. Der Online-Preis konnte nicht vergeben werden. Die Preise sind mit je 20'000 Franken dotiert.

Der Medienpreis der Stiftung Reinhardt von Graffenried wurde am Freitagabend im Stadttheater Bern zum ersten Mal in den Kategorien Print, TV und Radio verliehen. Ausgezeichnet wurden Arbeiten von Journalisten, die "eindrücklich aufzeigten, dass Lokaljournalismus die Königsdisziplin des journalistischen Schaffens ist", wie die Stiftung mitteilte.

Sabine Kuster erhielt den Preis in der Kategorie Print für ein Reportageprojekt: Für die "Aargauer Zeitung" besuchte sie anlässlich des Jahres der Armut die gleiche Familie mehrmals und zeigte verschiedene Facetten von deren Leben auf - für die Jury "sinnlich, anschaulich und vor allem: nie larmoyant".

Gewinner unter den Radiojournalisten ist Stefan Kohler. Er realisierte für das Regionaljournal auf DRS1 einen Beitrag über die Örgeli-Familie Aeschbacher. Die Jury bezeichnet Kohlers Werk als "ein Stück Poesie" mit gelungener Dramaturgie durch Musik.

Mit versteckter Kamera arbeitete der Preisträger der Kategorie TV. Matthias Achermann dokumentierte am Schützenfest in Aarau für Tele M1 "gravierende Sicherheitsmängel, indem er Waffen und Munition behändigte", wie es in der Mitteilung heisst. Damit habe er, so das Urteil der Jury, erstaunliche Sachverhalte zu einem relevanten Thema aufgedeckt.

"Swiss Press Photo" aus Nigeria

Eigentlich hätte auch in der Kategorie Online ein Preis vergeben werden sollen. Doch die Hoffnung auf überraschende, multimediale und interaktive journalistische Arbeiten sei "von der Realität vorerst ausgebremst" worden, schreibt die Stiftung. Die Eingaben hätten die Jury dazu geführt, auf eine Nomination zu verzichten.

Ebenfalls verliehen wurde der Schweizer Preis für Pressefotografie "Swiss Press Photo" - er geht an Christian Lutz für ein Bild zu einer Reportage aus Nigeria. Damit sei erstmals in der 20-jährigen Geschichte des Preises ein im Ausland gemachtes Bild gewählt worden.

Bereits im Februar war bekannt geworden, dass der Zürcher Fotograf René Burri für sein Lebenswerk den Swiss Press Photo Lifetime Achievement Award gewinnt. Burri wurde am Freitagabend ebenfalls geehrt.

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SDA-ATS