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Der Genfer SP-Nationalrat Carlo Sommaruga (links), im Bild bei der Einreichung der Volksinitiative "Mehr bezahlbare Wohnungen", ist neuer Präsident des Schweizer Mieterinnen- und Mieterverbandes. (Archivbild)

KEYSTONE/MARCEL BIERI

(sda-ats)

Der Genfer SP-Nationalrat Carlo Sommaruga ist neuer Präsident des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbandes (SMV). Die Generalversammlung wählte ihn zum Nachfolger der Tessiner Nationalrätin Marina Carobbio (SP), die den Verband sechs Jahre lang geführt hatte.

Sommaruga wurde von den versammelten Delegierten der 21 Sektionen am Samstag in Bern mit Akklamation gewählt, wie der SMV nach der Versammlung mitteilte. Die bisherige Präsidentin Marina Carobbio amtet neu als Vizepräsidentin, zusammen mit Nationalrat Balthasar Glättli (Grüne/ZH). Dieser wurde im Amt bestätigt.

Der 57-jährige Genfer Carlo Sommaruga ist Mietrechtsanwalt und seit 13 Jahren Mitglied des Nationalrates. Zurzeit ist er Mitglied der Aussenpolitischen Kommission und der Sicherheitspolitischen Kommission der grossen Kammer.

Die Versammlung beschloss mehr Ressourcen für Abstimmungen. Mit ständig neuen Vorstössen versuche die Immobilienlobby, den Mieterschutz zu untergraben, begründete dies der Verband. Einer der Urnengänge dürfte auch die Volksinitiative "Mehr bezahlbare Wohnungen" des SMV betreffen, die formell zu Stande gekommen ist.

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SDA-ATS