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Regen und Dunkelheit: Zwei tödliche Unfälle auf Zebrastreifen

Dieser Inhalt wurde am 22. Dezember 2010 - 15:57 publiziert
(Keystone-SDA)

Dottikon AG - Bei zwei Unfällen auf Fussgängerstreifen sind in den Kantonen Aargau und Solothurn ein 17-jähriger Jugendlicher und eine 53-jährige Frau von Autos erfasst und tödlich verletzt worden. Zur Zeit der Unfälle war es dunkel, und es fiel Regen.
Im aargauischen Dottikon hatte der 17-jährige Italiener kurz nach 7 Uhr auf dem Zebrastreifen die Bahnhofstrasse überqueren wollen, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilte.
Ein von einem 24-Jährigen gelenkter Personenwagen erfasste den Fussgänger und schleuderte ihn auf die Gegenfahrbahn - direkt vor einen entgegenkommenden Kastenwagen.
Dieses Fahrzeug prallte ebenfalls gegen den Fussgänger und schleifte ihn wenige Meter weit mit. Der Jugendliche erlitt schwerste Verletzungen, denen er noch auf der Unfallstelle erlag. Die beiden Lenker blieben unverletzt.
Tod bei Busstation
Knapp eine halbe Stunde später wurde im solothurnischen Breitenbach eine 53-jährige Frau auf dem Fussgängerstreifen von einem Auto tödlich verletzt. Sie starb auf der Unfallstelle. Die 45-jährige Lenkerin hatte die Frau übersehen.
Die Fussgängerin hatte den Zebrastreifen bei einer Busstation überqueren wollen, wie die Kantonspolizei Solothurn mitteilte. Die Lenkerin erfasste die Frau und schleifte sie einige Meter mit. Der Unfall war von mehreren Personen beobachtet worden.
Zwei verletzte Frauen
Bei zwei weiteren Unfällen auf Zebrastreifen im Aargau wurden in Frick AG eine 87-jährige Frau und in Lenzburg eine 58-jährige Frau von Autos angefahren und verletzt. Beide Frauen mussten ins Spital.
In Frick war ein 24-jähriger Mann am Steuer gesessen. Er hatte im Auto mit Hilfe einer Freisprechanlage telefoniert. Die Polizei nahm ihm und der 48-jährigen Unfallfahrerin von Lenzburg den Führerausweis auf der Stelle ab.

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