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Sportartikelhersteller Rossignol strebt in der Schweiz Wachstum an

Der französische Sportartikelhersteller Rossignol zeigt sich überzeugt, im Schweizer Markt deutlich zulegen zu können. Man habe grosse Ambitionen, was diesen wichtigen Markt anbelange.

Zwischen 2005 und 2008 habe sich die Position von Rossignol in der Schweiz verschlechtert, sagte Rossignol-Chef Bruno Cercley in einem Interview der Zeitung "Le Matin Dimanche". "Im Segment Ski alpin kommen wir im Durchschnitt auf einen Marktanteil zwischen 22 und 25 Prozent. In der Schweiz jedoch liegen wir darunter".

Rossignol habe darum Carlo Janka als neues Teammitglied verpflichtet. Cercley geht aufgrund der bis jetzt eingegangenen Bestellungen davon aus, dass Rossignol ein Umsatzwachstum von 5 bis 10 Prozent in dieser Wintersaison erreicht.

Der Sportartikelhersteller, dem auch die Skimarke Dynastar, die Skischuh-Marke Lange und die Bindungen der Marke Look gehören, konnte den Betriebsgewinn in der letzten Saison um 40 Prozent steigern. "Wir sind in einer Wachstumsphase", sagte Cercley. "Aber wir kommen auch von weit unten."

2008 machte Rossignol bei einem Umsatz von 240 Mio. Euro 68 Mio. Euro Verlust und hatte Schulden von 260 Mio. Euro angehäuft. Damals wurden 400 der insgesamt 1600 Angestellten entlassen. 2013 wurde der Sportartikelhersteller vom norwegischen Investmentfonds Altor übernommen.

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