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Olympische Spiele 2004: IOC ist besorgt

Gianna Angelopoulos Daskalaki und Syros Capralos vom Athener Organisations-Komitee. Keystone

Die Vorbereitungen von Athen auf die Olympischen Spiele 2004 geben nach Erkenntnissen der IOC-Koordinierungs-Kommission Anlass zu Sorge.

Der Schweizer Kommissionschef Denis Oswald äusserte sich nach einer zweitägigen Inspektion in der griechischen Hauptstadt beunruhigt und enttäuscht. «Der Bereich Unterbringung steht auf Rot», sagte der Neuenburger.

Laut Oswald gibt es noch immer keine genauen Pläne über die Unterkunft der Zuschauer. «Wir werden sie möglicherweise auf den Inseln der Ägäis unterbringen», erklärte dazu die Chefin des Athener Organisations-Komitees (ATHOC), Gianna Angelopoulos Daskalaki. Auch für die Unterbringung der Olympischen Familie sollen gemäss Oswald noch 3000 Betten fehlen.

Verkehr ist und bleibt ein Problem

Erheblich Mängel stellten Oswald und seine Kommission auch im Transportwesen fest. So gab die griechische Regierung während der Inspektion bekannt, dass zahlreiche Infrastruktur-Projekte nicht rechtzeitig fertig gestellt werden könnten. So zwei von drei Verkehrs-Knotenpunkten an der wichtigsten Strassenverbindung zwischen dem Zentrum Athens und dem Olympiastadion. Daher würden sie gar nicht in Angriff genommen.

swissinfo und Agenturen

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