Tennis: Patty Schnyder out
Roger Federer ist, abgesehen von hoffnungsvollen Junioren, der einzige Schweizer Vertreter in der zweiten Wimbledon-Woche. Patty Schnyder erhielt in ihrem ersten Wimbledon-Sechzehntelfinal von Lindsay Davenport brutal die Limiten aufgezeigt (2:6, 3:6).
Patty Schnyder begann die Partie mit einem Doppelfehler und beendete sie 55 Minuten später mit einem weiteren. Was dazwischen lag, war eine einseitige Angelegenheit.
Breakbälle. Vier Doppelfehler in den ersten zwei Aufschlagspielen sorgten aber für einen sofortigen 0:4-Rückstand und bei Schnyder früh für eine negative Stimmung.
Weit entfernt von optimaler Leistung
Die Erkenntnis aus der 55-minütigen Lehrstunde war nicht neu: Patty Schnyder ist trotz einiger guter Resultate in letzter Zeit nach wie vor meilenweit von ihrem besten Rendement entfernt, das sie Ende 1998 erreicht hatte.
Und wer nachher hörte, wie Schnyder ihre Leistung schön redete (»Ich habe ein gutes Spiel gemacht. Ich hielt das Tempo in den Grundlinienduellen mit»), dem ist auch bewusst, dass Pattys eigenen Ansprüche beträchtlich gesunken sind.
swissinfo und Agenturen
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