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Angst vor restriktiver Finanzpolitik lässt Kurse sinken

(Keystone-SDA) Zürich – Auch die Schweizer Börse hat tiefer geschlossen: Der SMI verlor 1,8 Prozent auf 6’262,42 Zähler. Die Abschläge wurden im Handel unter anderem darauf zurückgeführt, dass sich am Markt europweit Ängste vor einer verbotsorientierten Finanzpolitik breit machten.
Auch die Befürchtungen, das deutsche Leerverkaufsverbot könnte auf andere Länder ausgedehnt werden, habe belastet. Der breite Swiss Performance Index (SPI) verlor ebenfalls 1,85 Prozent auf 5’519,35 Punkte.
Am Tabellenende schlossen zyklische und konjunktursensitive Werte wie Clariant (-6,2 Prozent), Adecco (-3,8 Prozent), Richemont (-3,7 Prozent), Swatch (-3,2 Prozent), Petroplus (-2,9 Prozent) oder ABB (-2,9 Prozent).
Auch einige Finanzwerte rutschten deutlich ab. Händler verwiesen dabei weiter auf Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Leerverkaufsverbot und dessen Folgen. Die stärksten Verluste im Sektor gingen zu Lasten von UBS (-2,4 Prozent) und CS (-1,8 Prozent). Dagegen notierten Bâloise (-0,6 Prozent), Julius Bär (-0,8 Prozent) und Swiss Re (-0,9 Prozent) – trotz Kursverlusten – an der Tabellenspitze.
Kursgewinner gab es im SMI/SLI mit Actelion (+0,3 Prozent) nur einen. Auf Actelion folgten Swisscom (-0,3 Prozent), dann einige Finanzwerte.

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