Anklage wegen Veruntreuung von 8 Millionen Franken im Baselland
Ein 60-jähriger Deutscher soll ein mittelständisches Unternehmen um rund 8 Millionen Franken gebracht haben, in dem er als Finanzchef amtete. Die Baselbieter Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen mehrfacher Veruntreuung und mehrfacher Urkundenfälschung gegen ihn erhoben.
(Keystone-SDA) Die Behörde wirft dem Mann vor, zwischen 2011 und 2024 über 200 unrechtmässige Überweisungen vom Firmenkonto auf seine privaten Konten getätigt zu haben, wie sie in einer Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt. Zur Verschleierung habe der Beschuldigte fiktive Rechnungen ausgestellt.
Mit den mutmasslich unrechtmässig erlangten Geldern hat der Mann seinen luxuriösen Lebensstil finanziert, wie ihm gemäss Mitteilung vorgeworfen wird. Im Rahmen der Strafuntersuchung hätten Vermögenswerte im In- und Ausland im Umfang von etwa 1 Millionen Franken sichergestellt werden können. Darunter befand sich auch ein teures Auto, das inzwischen verwertet wurde, wie es heisst.
Laut der Staatsanwaltschaft befinde sich der Beschuldigte im vorzeitigen Strafvollzug. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Der Verhandlungstermin m Baselbieter Strafgericht sei noch nicht festgesetzt worden.