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Gastgewerbe im Hoch

"Gutbürgerliche" Küche und Schweizer Spezialitäten stehen immer noch ganz oben auf der Hitliste. Keystone

Im Schweizer Gastgewerbe hat sich aufgrund der guten Konjunktur die Ertragslage leicht gebessert. Die Branche erwartet, dass der positive Trend anhält.

Die derzeit gute Konjunkturlage stimmt den Verband für Hotellerie und Restauration GastroSuisse zuversichtlich, dass die Umsätze in der Branche in diesem Jahr steigen werden. Dies verkündete GastroSuisse-Zentralpräsident Peter Staudenmann an der Jahres-Medienkonferenz vom Mittwoch (18.04.) in Zürich.

Weniger fürs Essen – mehr fürs Trinken

Laut der in Zürich veröffentlichten jüngsten Branchenerhebung gingen Herr und Frau Schweizer im Jahr 2000 weniger häufig auswärts essen als im Vorjahr. Mit knapp 16 Mrd. Franken gaben sie 1,6% weniger für Essen und Trinken in Restaurants aus. Dieser Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass die Schweizerinnen und Schweizer 4,6% weniger für auswärtiges Essen auslegten. Bei den Getränkten legten sie hingegen um 2,5% zu.

Erhöhter Gesamtumsatz dank Fremdenverkehr

Insgesamt kann jedoch trotzdem von einer leichten Zunahme des Gesamtumsatzes von 3,1% auf rund 23 Mrd. Franken ausgegangen werden. Zu verdanken haben dies die Schweizer Hoteliers und Wirte dem Fremdenverkehr.

Klassische Küche, Fast-Food und ausländische Speisen

Rund sechzig Prozent der Ausgaben in Restaurants fliessen laut GastroSuisse in die klassische, bedienende Gastronomie. Die so genannte «gutbürgerliche» Küche und Schweizer Spezialitäten sind nach wie vor die Lieblingsspeisen der Schweizer Restaurant-Besucher. Während die Fastfood-Gastronomie eine leichte Einbusse von 1,8% am Branchenanteil zu verzeichnen hat, legten Lokale mit ausländischen Speiseangeboten um 0,9% zu.

Neugründungen und Schliessungen

Gemäss GastroSuisse-Erhebung belegten die Restaurants im Jahr 2000 auf der Liste der neu gegründeten Firmen beinahe den Spitzenplatz: Sie standen hinter den Informatik-Firmen auf Rang zwei. Einschränkend muss dem jedoch entgegen gehalten werden, dass Restaurants Nummer eins waren bei den Betriebsschliessungen. Das Gastgewerbe brachte es aber doch immerhin auf einen Nettozuwachs von 490 Restaurants und 63 Hotels. Insgesamt gibt es in der Schweiz damit rund 28’300 Gastronomiebetriebe – einen je 250 Einwohner.

swissinfo und Agenturen

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