Katastrophen-Risiken austauschen
Zur Deckung von Schäden aus Naturkatastrophen haben die beiden Versicherungen Swiss Re und Tokio Marine einen Katastrophen-Swap im Wert von 800 Mio. Franken vereinbart. Der Austausch von Risiken soll die Abfederung von finanziellen Belastungen verbessern.
Wie Swiss Re am Donnerstag (12.07.) mitteilte, wollen sich die beiden Versicherer mit dem Swap besser gegen Risiken in verschiedenen Weltregionen schützen. Erdbeben- und Taifunrisiken in Japan sollen gegen Katastrophen-Risiken in Florida, Frankreich und Kalifornien getauscht werden.
Diversifikation der Portefeuilles
Der Swap erlaube eine bessere Diversifikation der Portefeuilles und schütze die Bilanzen vor Spitzenrisiken, schreibt Swiss Re. Der Swap ermögliche der japanischen Tokio Marine, ihr Portefeuille auf ausländische Märkte auszuweiten und dadurch Risikokapital verfügbar zu machen.
Der Katastrophen-Swap ist in drei Transaktionen über je rund 266 Mio. Franken unterteilt und muss jährlich erneuert werden. Die beiden Versicherer gehen von einer mehrjährigen Laufzeit aus.
swissinfo und Agenturen
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