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Zu wenig Raps

Raps ist lukrativ - besonders weil es zuwenig hat. Keystone

Die Schweizer Raps-Ernte wird die Nachfrage nicht befriedigen können: Der allergrösste Teil der diesjährigen Ernte sind bereits verkauft. Nächstes Jahr wollen die inländischen Bauern 8'000 Tonnen mehr produzieren. Raps ist wirtschaftlich die dritt-lukrativste Kultur.

Die Nachfrage nach inländischem Raps wird dieses Jahr nicht befriedigt werden können: Nach Schätzungen, die im «Schweizer Bauer» veröffentlicht wurden, fehlen diese Saison 8’000 Tonnen Raps. Es wird davon ausgegangen, statt der 42’000 Tonnen lediglich 34’000 Tonnen zu ernten. Davon ist der allergrösste Teil, 33’000 Tonnen, bereits vertraglich verkauft.

Die swiss granum, die Branchenorganisation für Getreide und Ölsaaten, hat deshalb beschlossen, die Produktion im nächsten Jahr auf 50’000 Tonnen zu erhöhen. Das heisst, dass 8’000 Tonnen mehr angebaut werden sollen. Die Ölwerke als Abnehmer haben sich verpflichtet, diese Mengen innerhalb von 16 Monaten nach der Ernte zu übernehmen.

Der Raps ist laut dem Schweizerischen Getreideproduzenten-Verband (SGBV) hinter Rüben und Kartoffeln die wirtschaftlich interessanteste Kultur. Der Ertrag pro Hektare liege bei rund 1’500 Franken und könne damit einen festen Beitrag zum Einkommen liefern.

Philippe Kropf und Agenturen

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