Ascom will Konzentration auf erfolgsträchtige Bereiche

Der Berner Fernmeldekonzern Ascom strebt nach den Worten des Präsidenten der Hasler-Stiftung, Heinrich Steinmann, eine massive Fokussierung auf Erfolgspositionen an. Dazu gehören Business Automation, Netzwerke und die Infrastruktur für das E-Business.

Dieser Inhalt wurde am 04. November 1999 - 10:38 publiziert

Der Berner Fernmeldekonzern Ascom strebt nach den Worten des Präsidenten der Hasler-Stiftung, Heinrich Steinmann, eine massive Fokussierung auf Erfolgspositionen an. Dazu gehören Business Automation, Netzwerke und die Infrastruktur für das E-Business.

Weitere Bereiche sind die gesamte Verkehrstechnologie wie zum Beispiel Billetautomaten, berührungslose Zahlsysteme für Autobahnen oder Systeme für die Erhebung der Schwerverkehrsabgabe.

Der frühere UBS-Manager erinnerte daran, dass die Gewinnsituation von Ascom noch völlig ungenügend sei, dies trotz deutlichen Fortschritten im laufenden Jahr. Das bereits vor Jahren formulierte Ziel eines operativen Gewinns von acht Prozent des Umsatzes bleibe eine Herausforderung.

Die Trennung von verschiedenen Teilen solle ohne wesentliche Verluste von Arbeitsplätzen erfolgen, erklärte Steinmann in einem Interview der "Berner Zeitung" vom Donnerstag (4.11.). Der Präsident der Stiftung, die die Stimmenmehrheit an Ascom hält, sagte, diese Fokussierung sei vom Verwaltungsrat einschliesslich dessen neue Mitglieder beschlossen worden. Welche Bereiche verkauft werden sollen, gab Steinmann nicht bekannt.

Das Debakel mit dem inzwischen wieder verkauften US-Unternehmen Timeplex habe Ascom zwischen 600 Millionen und einer Milliarde Franken gekostet, sagte Steinmann weiter. Zum Verhältnis zwischen der Hasler-Stiftung und dem Grossaktionär Ernst Müller-Möhl sagte Steinmann, er wolle Müller-Möhl keine unlauteren Absichten mit der Ascom-Beteiligung unterstellen, doch sei "das Gegenteil auch nicht bewiesen".

SRI und Agenturen



Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen