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Baukredit für Niederwanger Passerelle kommt ins Könizer Parlament

Keystone-SDA

Der Könizer Gemeinderat hat den Baukredit für eine neue Passerelle beim Bahnhof Niederwangen zuhanden des Parlaments verabschiedet. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf 12,6 Millionen Franken, wovon Bund und Kanton voraussichtlich 7,7 Millionen Franken übernehmen.

(Keystone-SDA) Die neue Passerelle erschliesst das Entwicklungsgebiet Juch/Hallmatt. Hier sollen in den nächsten Jahren weitere Unternehmen und Dienstleistungsbetriebe angesiedelt werden. Bereits im Bau ist das neue kantonale Polizeizentrum, wo ab 2028 rund 1400 Personen arbeiten werden. Sie sollen mehrheitlich mit dem öffentlichen Verkehr anreisen.

Köniz plant deshalb zwischen der S-Bahn-Haltestelle Niederwangen und dem Areal Juch/Hallmatt einen neuen, direkten Fussweg. Die heutige Verbindung über zwei Lift- und Treppentürme bietet zu wenig Platz, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Die beiden Türme sollen aber erhalten bleiben und die neue Passerelle ergänzen.

Zentrales Element der neuen Verbindung ist eine Passerelle von der S-Bahn-Haltestelle Niederwangen über die Gleise und die Autobahn ins gegenüberliegende Juch-Quartier. Hier verzweigt sich der Weg und führt unter der Riedmoosbrücke hindurch direkt zum Areal Juch/Hallmatt und hinauf auf die Riedmoosstrasse und zur Bushaltestelle. Beim Bahnhof Niederwangen werden zudem Flächen entsiegelt und begrünt.

Sagt das Könizer Parlament am 16. März Ja, werden die Stimmberechtigten voraussichtlich im Juni 2026 über den Kredit abstimmen. Die neue Passerelle soll im zweiten Halbjahr 2028 eröffnet werden.

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