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BayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria winkt Staatshilfe

Dieser Inhalt wurde am 16. November 2009 - 08:50 publiziert

DÜSSELDORF (awp international) - Die österreichische Tochter der angeschlagenen BayernLB, Hypo Group Alpe Adria (HGAA), kann auf neue Staatshilfen hoffen. Der Hypo Alpe stehe das Bankenhilfspaket des Landes grundsätzlich offen, zitiert das "Handelsblatt" (HB/Montagausgabe) einen Sprecher von Österreichs Finanzminister Josef Pröll. Bereits Ende 2008 hatte die Bank aus Klagenfurt 900 Millionen Euro vom österreichischen Staat erhalten. Am heutigen Montag komme der Hypo-Alpe-Aufsichtsrat bei der BayernLB in München zu einer Sondersitzung zusammen, hiess es. Es soll über die angespannte Finanzlage der Tochter beraten werden.
Nicht zuletzt wegen ihres Immobilien-Engagements in Osteuropa steht die frühere Kärntner Landesbank mit dem Rücken zur Wand. Die Bayern LB hält knapp 70 Prozent an der Hypo Group Alpe Adria. In der vergangenen Woche hatte die BayernLB angekündigt, dass das Institut aus Klagenfurt in diesem Jahr eine Kapitalerhöhung von mehr als einer Milliarde Euro brauchen werde. Damit sollen vor allem steigende Risiken aus dem Osteuropa-Geschäft abgedeckt werden. Der Jahresverlust könnte 2009 rund 1,5 Milliarden Euro erreichen, so das "Handelsblatt". Schon 2008 hatte die Bank unter dem Strich einen Verlust von gut 500 Millionen Euro geschrieben./ne/wiz/zb

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