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Berns Volkswirtschaftsdirektor nicht erfreut über Freiburger S-Bahn

(Keystone-SDA) Der Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern, Andreas Rickenbacher, sieht es «mit Befremden», dass der Kanton Freiburg eine eigene S-Bahn mit Zügen nach Bern aufbaut. Denn er sähe die Berner S-Bahn gern als «infrastrukturelle Klammer» der neuen Hauptstadtregion Bern.

Rickenbacher macht diese Aussagen in einem Interview mit der «Berner Zeitung» vom Samstag, in dem es um die neue Wirtschaftsstrategie des Kantons Bern und um die letztes Jahr gegründete Hauptstadtregion Bern geht. Diesem Verein gehören die fünf Kantone Bern, Freiburg, Neuenburg, Wallis und Solothurn an.

Er soll einen Gegenpol zu den sogenannten Metropolitanräumen Zürich, Basel und Genferseegebiet bilden.

Der Hauptstadtregion Bern fehle ein «Megazentrum» wie Zürich, auf das sich alles ausrichte, sagt Rickenbacher. Deshalb wäre es wichtig, in der Hauptstadtregion «eine gemeinsame S-Bahn als infrastrukturelle Klammer der gemeinsamen Identität voranzutreiben.»

Verbindungen bestehen bereits

Die Freiburger S-Bahn soll im Dezember 2011 den Betrieb aufnehmen. Die neue «RER Fribourg/Freiburg» beginnt mit der Linie Bulle-Romont-Freiburg-Bern. Zwei weitere Linien, zwischen Freiburg und Neuenburg via Murten und zwischen Freiburg und Yverdon via Payerne, werden 2014 eröffnet.

Allerdings bestehen zwischen all diesen Städten bereits Zugsverbindungen. Die Reise per Zug zwischen Bulle und Freiburg via Romont dauert allerdings heute lange. Mit der S-Bahn soll nun ganz generell der öffentliche Verkehr im Kanton Freiburg verbessert werden.

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