Betrüger operieren mit neuem Trick in der Stadt St. Gallen
Mit einer neuen Variante hat eine Betrügerbande in der Stadt St. Gallen in mehreren erfolgreichen Versuchen um die 185'000 Franken erbeutet. Ausgangspunkt waren jeweils Telefonanrufe von angeblichen Bankangestellten.
(Keystone-SDA) Am Telefon gaben sich Mitglieder der Betrugsbande als Bankmitarbeiterin oder Bankmitarbeiter aus. Die Opfer seien dazu überredet worden, hohe Summen Bargeld abzuheben und den Betrag zu sich nach Hause zu nehmen, teilte die St. Galler Kantonspolizei mit.
Neu sei, dass die Betrüger anschliessend ein Taxi an die Adresse des Opfers bestellen oder das Opfer beauftragen, ein Taxi zu bestellen. Darin soll dann das Bargeld in einem unverdächtigen Behältnis, zum Beispiel einer Tasche, deponiert werden.
Die ahnungslosen Taxifahrerinnen oder Taxifahrer werden angewiesen, die Tasche an einer anderen Adresse abzuliefern. Auf diesen Trick fielen in den vergangenen Tagen in der Stadt St. Gallen gleich mehrere Personen herein.
Hohe Erträge erbeutet
In einem Fall wurden der Bande 130’000 Franken, in einem zweiten Fall 40’000 Franken und in einem dritten Fall 15’000 Franken überlassen. Bei weiteren Versuchen seien die angerufenen Personen misstrauisch geworden oder von ihrem Umfeld auf die Betrugsmasche aufmerksam gemacht worden.
Die Kantonspolizei mahnt zur Vorsicht und bittet Taxifahrerinnen und Taxifahrer bei Transportfahrten von Gegenständen für ältere Personen besonders aufmerksam zu sein und verdächtige Feststellungen umgehend zu melden.