Studie zur Lesekompetenz von Jugendlichen
Gegenwärtig werden in 300 Schweizer Schulen 16'000 Schulkinder des Jahrgangs 1984 auf ihre Lesekompetenz hin geprüft. Die selbe Erhebung findet in insgesamt 33 Ländern statt, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag (04.05.) bekannt gab.
Die Ergebnisse der internationalen Studie werden im Sommer 2001 verfügbar sein.
Lesekompetenz bedeutet laut BFS die Fähigkeit, verschiedene Texte zu verstehen und für die Entwicklung der eigenen Kenntnisse anwenden zu können. Die Untersuchung erfolgt als Teil des «Programme for International Student Assessment» (PISA) der OECD, an dem sich 33 Staaten beteiligen.
Für die Jahre 2003 und 2006 sind ähnliche Erhebungen zu den Fähigkeiten in Mathematik und Naturwissenschaften geplant.
Die Teilnahme schweizerischer Schulen am Projekt erlaubt Lehrkräften und Behörden zusätzliche Erfahrungen im Umgang mit Leistungsindikatoren und deren Bewertung auf internationaler Ebene.
Die ersten Ergebnisse werden den 300 beteiligten Schulen, Lehrpersonen, Erziehungsbehörden und der Öffentlichkeit im Sommer 2001 zur Verfügung gestellt. Die Auswertung in der Schweiz erfolgt durch eine Arbeitsgruppe unter Federführung des BFS und Mitwirkung der Lehrerinnen- und Lehrerorganisation.
swissinfo und Agenturen
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