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LONDON (awp international) - Die britische Finanzaufsicht FSA will künftig härter durchgreifen und Bankkunden besser vor falscher Beratung schützen. So könnten einige Finanzprodukte verboten und Gebühren-Obergrenzen festgelegt werden, kündigte die FSA an. Das "radikale Umdenken" seit notwendig, weil das bisherige System versagt habe, sagte FSA-Chef Lord Adair Turner der "Financial Times" (Dienstag).
"Die Art, wie wir die Dinge anpacken, ist nicht gut", sagte er. Schatzkanzler George Osborne machte am Dienstag deutlich, dass die Regierung an ihrem Ziel einer stärkeren Regulierung festhalten will. "Wir möchten, dass die Banken geringere Boni zahlen, mehr Geld verleihen und mehr Steuern zahlen", sagte er. Der Kampf gegen die Bankenkrise hat Grossbritannien in eine Schuldenfalle gelockt. Ende 2010 belief sich die Netto-Verschuldung auf 2,2 Billionen Pfund.
Die britische Bankenaufsicht ist bisher für ihre liberale Sicht bekanntgewesen. In anderen Ländern, darunter die USA und Frankreich, sind bereits strengere Regelungen eingeführt worden.
Die FSA hatte erst vor kurzem gegen die Royal Bank of Scotland (Royal Bank of Scotland ) und gegen Barclays Millionenstrafen verhängt. Die Banken hatten unter anderem Kundenbeschwerden nicht ernst genug genommen und ihren Kunden zu risikoreiche Anlagen verkauft. Eine von der Regierung eingesetzte Kommission zur Überprüfung des Bankenwesens hatte ferner erst vor wenigen Tagen die Abtrennung des risikoreichen Investmentbankings vom Kundengeschäft ins Gespräch gebracht.
Die Banken in der Londoner City hatten sich stets gegen zu strikte Regelungen gewehrt. Vor wenigen Monaten hatte das Management der Grossbank HSBC offen mit dem Wegzug nach Hongkong gedroht. Diese Pläne wurden inzwischen verworfen, wie am Dienstag bekanntwurde./dm/DP/dc

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