Jungsozialisten wollen gerechte Löhne
Die Manager sollen nicht mehr als 12 Mal soviel verdienen wie ihre Untergebenen mit dem kleinsten Lohn. Dieses Ziel wollen die Jungsozialisten (Juso) mit einer Volksinitiative erreichen.
Nachdem der Text von der Bundeskanzlei vorgeprüft und nicht beanstandet worden war, können die Jungsozialisten die Volksinitiative mit dem Titel «1:12 – Für gerechte Löhne» starten.
Sie haben nun bis zum 6. April 2011 Zeit, die nötigen 100’000 Unterschriften zusammenzubringen, wie dem Bundesblatt vom Dienstag zu entnehmen ist.
Sie wollen denn auch sofort loslegen und starten mit einer Medienkonferenz und einem Event auf dem Bahnhofplatz.
Das Begehren will die Verfassung um einen Artikel über die Lohnpolitik ergänzen. Er würde vorschreiben, dass der höchste von einem Unternehmen bezahlte Lohn nicht höher sein darf als das Zwölffache des tiefsten Lohns, der im gleichen Unternehmen bezahlt wird.
Die Übergangsbestimmung sieht vor, dass der Lohndeckel spätestens zwei Jahre nach der Annahme der Initiative in der Volksabstimmung wirksam wird.
swissinfo.ch und Agenturen
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