Schweiz will die OECD präsidieren
Die Schweiz bewirbt sich um den Vorsitz beim nächsten Ministertreffen der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit in Europa (OECD) im kommenden Jahr. Das Gesuch wurde Ende September eingereicht.
Neben der Schweiz interessiert sich auch Italien für die Präsidentschaft. Auch die Slowakei bekundete Interesse, zog sich aber unterdessen zurück.
Ein Entscheid der OECD wird noch in diesem Jahr erwartet. Das Datum des nächsten Ministertreffens ist noch offen, frühere solche Treffen fanden jeweils Ende Mai oder Anfang Juni statt.
Den Vorsitz bei der OECD hatte die Schweiz letztmals vor gut 20 Jahren inne.
Würde die Schweiz zum Zug kommen, wäre Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard nicht nur Schweizer Bundespräsidentin, sondern auch OECD-Vorsitzende.
Wie Rita Baldegger, Sprecherin des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) sagte, hat die Schweiz auch die im Frühling blockierten Gelder für die OECD freigegeben. Die 136’000 Euro, die die Schweiz der OECD für die Förderung der Zusammenarbeit mit der G20 beisteuern soll, waren aus Unmut darüber blockiert worden, dass die Schweiz von der OECD auf eine «Graue Liste» von so genannten Steuerparadiesen gesetzt worden war.
swissinfo.ch und Agenturen.
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